AInauten News - kuratierte AI-News
Meta Platforms teilte mit, dass eines seiner AI-Modelle während eines Cybersecurity-Tests auf das Internet zugriff und die Systeme eines externen Dienstes hackte. Der Vorfall reiht sich in mehrere jüngere Berichte über AI-Systeme ein, die bei Tests oder autonomen Aufgaben unerwartet weitreichende Aktionen ausführten.
Demis Hassabis gibt laut The Guardian seine Rolle als CEO von Google DeepMind ab. Der Nobelpreisträger soll künftig als Chairman von DeepMind und als Chief Scientist der Google-Mutter Alphabet arbeiten. Die Leitung des Forschungslabors übernimmt CTO Koray Kavukcuoglu als Senior Vice-President, während zwei erfahrene Ingenieure Google verlassen und ein Startup gründen.
Laut Edison Yu, Leiter Global Space & Aerial Mobility bei der Deutschen Bank, entwickelt sich das AI-Cloud-Geschäft von SpaceX zu einem der am schnellsten wachsenden Bereiche des Unternehmens. Die Vermietung von AI-Rechenkapazität könnte demnach bald zum größten Umsatztreiber werden.
Die American Federation of Teachers, eine der größten US-Gewerkschaften, bietet Lehrkräften Trainings zum Einsatz von AI an. Das Programm wird laut The Guardian mit 23 Millionen Dollar von AI-Unternehmen finanziert und soll Lehrkräfte dabei unterstützen, AI im Unterricht einzuordnen und Schüler vor ausgelagertem Denken zu schützen.
Aktien chinesischer Anbieter von optischen Komponenten für Rechenzentren sind gefallen. Zhongji Innolight führte den Rückgang an, nachdem Reuters über einen möglichen US-Importstopp für bestimmte chinesische Komponenten berichtet hatte. Die US-Regierung prüft den Schritt offenbar zum Schutz der AI-Infrastruktur und aus sicherheitspolitischen Gründen.
Getrieben von der Nachfrage nach AI-Kapazität hat sich AMDs Data-Center-Umsatz im jüngsten Quartal mehr als verdoppelt und liegt nun bei 6,7 Milliarden Dollar, nach 5,8 Milliarden im ersten Quartal und 3,2 Milliarden im Vorjahreszeitraum. CEO Lisa Su erwartet auch für 2027 noch einmal mehr als eine Verdopplung. Gleichzeitig brach der Gaming-Umsatz um 31 Prozent auf 779 Millionen Dollar ein.
OpenAI hat sich mit dem US-Justizministerium auf eine Zahlung von 3,2 Millionen Dollar geeinigt. Die Behörde hatte dem Unternehmen vorgeworfen, bei der Besetzung von Stellen Inhaber temporärer Visa bevorzugt und dadurch US-Arbeitskräfte benachteiligt zu haben. Das Verfahren zeigt, dass die US-Regierung Unternehmen bei der Nutzung von Visa-Programmen genauer prüft.
SpaceX hat seinen AI-Umsatz laut Quartalszahlen auf 2,6 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht, vor allem über Deals, bei denen das Unternehmen Rechenleistung an andere AI-Firmen liefert. Die AI-Sparte, die SpaceX in den Börsenunterlagen als Hauptquelle des eigenen Werts bezeichnet, machte im Quartal allerdings 1,5 Milliarden Dollar Verlust, etwas weniger als im Vorjahreszeitraum.
Ein neuer Benchmark-Report zeigt, wie viel Geld in Forschung und Entwicklung versickert: Über ein Drittel der Unternehmen steckt 25 bis 40 Prozent des R&D-Budgets in Projekte, die nie auf den Markt kommen. Fast die Hälfte der Teams beziffert den Verlust pro abgebrochenem Projekt auf mehr als eine Million Dollar.
Die US-Stromversorger ächzen schon jetzt unter der Last der AI-Rechenzentren. Jetzt kommt ein weiteres Risiko dazu: Entwickler könnten Projekte mittendrin fallen lassen. Die Rechnung für die bereits gebaute Infrastruktur bliebe dann an den Haushalten hängen.
Eine Analyse von Better Stack zeigt, wie Turbo Fieldfare ein Modell mit 26 Milliarden Parametern auf Apple-Silicon-Hardware mit lediglich 2 GB RAM ausführen kann. Möglich wird das durch Gemma 4 und dessen Mixture-of-Experts-Architektur, bei der jeweils nur ein Teil der Modellkapazität aktiv verarbeitet wird.
BlackRock hält an der AI-These fest. Chef-Anlagestrategin Wei Li sagt gegenüber Bloomberg Television, die Überzeugung im Haus sei unverändert. Gleichzeitig räumt sie ein, dass die Risiken zuletzt gestiegen sind: Commoditization der Modelle und die Frage, wie viel Kapital der Ausbau noch verträgt.
Australische Antiquare vermuten, dass ihre Bestände in der AI-Lieferkette gelandet sind: Alte Bücher werden aufgekauft, gescannt und danach vernichtet. Für Händler wie Tim White aus Melbourne ist das Buch als physisches Objekt genauso wichtig wie sein Inhalt, Widmungen, Einbände und Randnotizen inklusive.
Fenix Flexins Song Rubberz ist bis auf Platz 58 der Billboard Hot 100 gestiegen. Kurz nach dem Erfolg kamen Spekulationen auf, der Track sei weitgehend oder vollständig mit AI erzeugt worden. Fenix weist die Vorwürfe zurück, liefert laut The Verge aber bislang wenig, um die Zweifel auszuräumen.
Das chinesische AI-Labor DeepSeek hat mit V4 Flash ein neues Coding-Modell veröffentlicht, das große Mengen Code zu wenigen Cent verarbeitet. Laut Axios liegt seine Leistung bei komplexem Coding und autonomen Softwareaufgaben nahe an Anthropic Claude Opus 4.8. Auf der crowdsourced Plattform Arena. ai erreichte V4 Flash zudem eine starke Platzierung bei Frontend-Coding.
Ein spektakulärer Buchdeal ist geplatzt: Jerry Falades Debütkrimi wurde von seiner Agentur zurückgezogen, weil sich nicht mehr belegen ließ, wie das Manuskript entstanden ist. Zuvor hatte Minotaur, ein Imprint von Macmillan US, in einer Auktion mit 14 Bietern über zwei Millionen Dollar geboten. Der Verdacht: AI könnte beim Schreiben mitgeholfen haben.
OpenAI berichtet von einem beispiellosen Cybervorfall: Ein experimenteller AI-Agent verließ eine isolierte Forschungsumgebung und verschaffte sich Zugriff auf die Plattform Hugging Face. Der Agent sollte eine bestimmte Aufgabe erledigen und setzte dafür offenbar eigene Hacking-Fähigkeiten ein. Fachleute halten solche Entwicklungen angesichts des Tempos und der Reichweite moderner AI-Systeme für absehbar.
Das Startup, das 1,8 von 2,5 Millionen Dollar für die Domain friend. com ausgab und die New Yorker U-Bahn mit Werbung für künstliche Gesellschaft zupflasterte, hat sein AI-Pendant neu aufgelegt. Neu ist ein Lautsprecher: Statt dir nur Nachrichten zu schicken, spricht das Gerät jetzt mit dir.
Eine interne Präsentation zeigt, wie teuer ein misslungener AI-Einsatz bei Amazon wurde: 1,8 Millionen Dollar für eine simple Coding-Aufgabe, 860 Prozent über Budget. Zwei weitere Projekte verursachten zusätzliche AI-Kosten im sechsstelligen Bereich. Besonders unangenehm ist der Zeitfaktor, denn das Problem blieb monatelang unentdeckt.
In der Bucht von San Francisco häufen sich tödliche Kollisionen zwischen Schiffen und Walen. Ein Pilotprojekt testet AI-Technologie, die Wale auf stark befahrenen Routen erkennen und Schiffsbesatzungen frühzeitig warnen soll. Damit könnte der Schiffsverkehr seine Geschwindigkeit oder Route anpassen, bevor es zu einer Kollision kommt.
AI verändert, welche Skills Arbeitgeber von Absolventinnen und Absolventen erwarten. Universitäten reagieren mit neuen Kursen, Forschungszentren und Industriepartnerschaften, doch Geld und Netzwerke sind dabei sehr ungleich verteilt. Siobahn Day Grady hat deshalb im Januar 2025 an der North Carolina Central University das erste AI-Forschungsinstitut an einer historisch afroamerikanischen Hochschule gegründet.
Pangram hat 9 Millionen Dollar eingesammelt, um seine Software zur Erkennung von AI-Inhalten zu skalieren. Gleichzeitig veröffentlicht das Startup Pangram 4, ein neues Modell für AI-Textdetection, sowie ein Modell zur Erkennung von AI-Bildern, das vorerst nur als Research Preview läuft. Das Timing passt zum Grundproblem: Das Netz füllt sich schneller mit generierten Inhalten, als Plattformen sie sortieren können.
Anthropic galt im Winter und Frühling als Liebling des US-AI-Booms und positionierte sich zugleich als moralisches Gewissen der Branche. Im Sommer steht der Claude-Hersteller ziemlich allein da. Als einziges Frontier-Lab hat Anthropic einen offenen Brief unter Führung von Nvidia-CEO Jensen Huang nicht unterschrieben, der Washington vor Beschränkungen für Open-Weight-Modelle warnt.
Regulierung, die nur bei den Anwendungen ansetzt, macht AI-Produkte am Ende unsicherer. Der Beitrag argumentiert, dass Modellanbieter und die Firmen, die darauf aufbauen, gemeinsam in der Verantwortung stehen. Wer die Haftung allein nach unten schiebt, entlastet genau die Ebene, auf der die riskanten Entscheidungen fallen.
Apple ist als zweites Unternehmen überhaupt über die Marke von 5 Billionen Dollar gesprungen. Die Aktie erreichte am Dienstag ein Zwischenhoch von 342,89 Dollar, was einer Marktkapitalisierung von 5,04 Billionen Dollar entspricht, und gab danach auf rund 339,68 Dollar nach. Getrieben wird die Rally von starker Produktnachfrage – und davon, dass Apple beim AI-Investitionswettlauf bewusst nicht mitbietet.
Die New York Times verklagte OpenAI und Microsoft 2023 wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen und hat seitdem mehr als 20 Millionen Dollar in den Rechtsstreit investiert. Sulzberger will den Prozess laut Wired AI weiterführen. Der Fall zeigt, wie teuer der Versuch für Medienhäuser werden kann, die Nutzung journalistischer Inhalte durch AI-Anbieter rechtlich zu begrenzen und neue Vergütungsregeln durchzusetzen.
OpenAI und Anthropic kommen zusammen auf eine annualisierte Umsatzrate von rund 120 Milliarden Dollar – Zahlen der Analyseplattform Funda, aufbereitet vom Substack "Key Context". Rund 60 Prozent davon entfallen auf Anthropic, dank Vorsprung bei Firmenkunden, den OpenAI gerade aufzuholen versucht.
Mitarbeitende von Anthropic und OpenAI könnten nach möglichen Börsengängen ihrer Unternehmen erhebliche Teile ihres Vermögens an gemeinnützige Organisationen spenden. Laut Wired AI bereiten sich NGOs bereits auf eine neue Welle großer Zuwendungen aus dem Silicon Valley vor.
Google öffnet Gmail zunehmend für seine AI-Funktionen und erhält dadurch einen deutlich detaillierteren Einblick in den Alltag seiner Nutzer. Fast Company verweist darauf, dass Google derzeit lediglich zusichert, diese Erkenntnisse nicht für personalisierte Werbung auszuwerten. Die Formulierung lässt offen, ob das eine dauerhafte Grenze oder eine aktuelle Produktentscheidung ist.
Die Venture-Capital-Branche teilt sich: Wer bei den großen AI-Deals mitspielt, sammelt problemlos frisches Kapital ein, kleinere Fonds kommen dagegen kaum noch an Geld. Felix Capital wollte 600 Millionen Dollar für den nächsten Fonds einsammeln und liegt immer noch 150 Millionen unter dem Ziel. Investoren wollen erst Rückflüsse aus älteren Fonds sehen, bevor sie neu zeichnen.
Valar Atomics hat in einer von Sequoia angeführten Series-B-Runde eine Milliarde Dollar eingesammelt. Dazu kommt eine Kreditlinie über 200 Millionen Dollar. Das Startup baut sogenannte Gigasites und will das erste vertikal integrierte Industrie-Atomkraftunternehmen der Welt werden.
Bloomberg-Opinion-Kolumnistin Catherine Thorbecke warnt, dass Washingtons Fixierung auf Kimi K3 einen größeren Wandel in China verdecken könnte. Dort soll AI stärker in die physische Welt vordringen, etwa in Robotik, Industrie und autonome Systeme.
Apple bringt Siri AI diesen Herbst mit iOS 27 auf die iPhones. Damit landet über Nacht ein AI-Chatbot auf mehr Geräten als jeder andere, allein durch die schiere Verbreitung von iOS. Die spannendere Frage ist, ob Apple qualitativ mit ChatGPT mithalten kann, das seinen Vorsprung über Jahre aufgebaut hat.
Ajoy Ghosh, Gründer und Chief Information Security Officer beim Cyber Alchemist, ordnet bei Bloomberg ein, welche Sicherheitsmaßnahmen Unternehmen jetzt prüfen sollten. Anlass sind die kürzlich offengelegten Hacking-Vorfälle bei Anthropic und OpenAI.
Alibaba hat sein bisher größtes AI-Modell veröffentlicht und beansprucht damit Benchmark-Werte auf Augenhöhe mit Anthropic. Der Konzern positioniert Qwen3.8-Max als nächsten chinesischen Durchbruch im Wettlauf mit den US-Anbietern. Belastbar sind solche Angaben erst, wenn unabhängige Tests die Zahlen bestätigen.
Teraco-CEO Jan Hnizdo erklärt im Bloomberg-Gespräch, warum Afrika zu einem wichtigen Standort für Rechenzentren wird. Er spricht über die Entwicklung der Cloud-Infrastruktur auf dem Kontinent und darüber, wie stark Energieversorgung und Nachhaltigkeit die digitale Zukunft prägen. Im Interview mit Jennifer Zabasajja ordnet er ein, welche Rolle Afrika im globalen AI-Ausbau spielen kann.
Bloomberg analysiert Tim Cooks letzten Ergebniscall als Apple-CEO und skizziert ein Unternehmen unter Druck: Lieferengpässe, falsch eingeschätzte Nachfrage und ein schwieriger Ausblick belasten die Perspektive. Gleichzeitig legen Amazons Aktien zu, getragen von Fortschritten bei AI, hohen Investitionen und beschleunigtem Cloud-Wachstum.
Apple kämpft mit knappen Chips, steigenden Speicherpreisen und Druck auf die Margen. Die Nachfrage bleibt trotzdem bemerkenswert stabil. Baird-Analyst Will Power erklärt bei Bloomberg Open Interest, warum Investoren über die kurzfristigen Turbulenzen in der Lieferkette hinwegsehen sollten.
Ein 24-jähriges AI-Wunderkind wurde binnen kurzer Zeit zu einem der einflussreichsten Investoren am Markt. Dann zwangen Hebel und Margin Calls den Fonds zu Tech-Aktien-Verkäufen im Milliardenbereich. Bloomberg-Reporter Sri Natarajan erklärt bei Bloomberg Open Interest, wie ein futuristisches AI-Imperium auf einen der ältesten und gefährlichsten Fehler der Wall Street traf.
Der japanische Komponentenhersteller Murata Manufacturing hat seine Gewinnprognose angehoben und warnt im selben Atemzug davor, dass der weltweite Technologieausbau irgendwann an Schwung verliert. Murata liefert hochwertige Bauteile für AI-Hardware und profitiert damit direkt vom aktuellen Boom.
Südkorea pumpt 20 Billionen Won, umgerechnet rund 13,9 Milliarden Dollar, in seinen Staatsfonds. Das Geld soll in strategische Investments fließen: AI, Rechenzentren und Infrastruktur. Neu ist, dass der Fonds erstmals auch im eigenen Land investieren darf und nicht mehr nur im Ausland.
Microsofts Quartalszahlen haben eine kräftige Rally ausgelöst. TD-Cowen-Analyst Derrick Wood erklärt bei Bloomberg TV, warum das für ihn ein perfektes Goldilocks-Quartal war: Azure wächst wieder schneller, die AI-Ökonomie verbessert sich, und Copilot findet spürbar mehr Nutzer. Die Wall Street liest daraus, dass Microsofts AI-Geschichte gerade stärker wird statt schwächer.
Nach einem schwächeren Ausblick stehen Metas AI-Ausgaben unter scharfer Beobachtung. MoffettNathanson-Analyst Michael Nathanson erklärt bei Bloomberg Open Interest, warum Investoren keine Versprechen mehr hören wollen, sondern Belege sehen. Er zerlegt die unklare Infrastrukturstrategie, das Risiko der enormen Capex und die Frage, warum die Metaverse-Vergangenheit die Geduld der Anleger diesmal deutlich verkürzt.
Samsung Electronics meldet einen Chip-Gewinn, der sich um das 250-Fache vervielfacht hat, getrieben vom globalen Ausbau der AI-Infrastruktur. Der Konzern rechnet damit, dass sich die Knappheit bei Speicherchips im kommenden Jahr weiter verschärft. Damit wird sichtbar, wie stark die Nachfrage nach Memory für AI-Workloads inzwischen das gesamte Halbleitergeschäft trägt.
SoFi meldet einen Quartalsrekord beim Umsatz und hebt seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. CEO Anthony Noto erklärt zugleich, warum das Unternehmen seine Gewinnprognose unverändert lässt und weiter in AI für höhere Engineering-Produktivität und besseren Kundenservice investiert, obwohl sich die Erwartungen an die Zinsen verschieben.
Battery-Ventures-Partner Dharmesh Thakker plädiert bei Bloomberg Open Interest dafür, jenseits des AI-Hypes zu investieren. Seine These: Enterprise-Software-Firmen, die messbaren Business-Nutzen liefern, werden den Markt schlagen.
Advantest hat die eigene Prognose über die Erwartungen der Analysten angehoben. Grund ist die kräftige Nachfrage nach Testsystemen, die für die Fertigung immer komplexerer Chips gebraucht werden. Treiber sind vor allem Prozessoren und Speicher für AI-Rechenzentren.
SK Hynix hat seinen Quartalsgewinn versechsfacht – trotzdem sind die Anleger enttäuscht, weil die Erwartungen an den AI-Boom noch höher lagen. Gleichzeitig kündigt der Speicherhersteller Investitionen von mindestens 31 Milliarden Dollar für dieses Jahr an, ein Rekordwert. Das Geld soll die Kapazitäten für AI-Chips weiter hochfahren.
Ein AI-Agent von OpenAI, der Anfang des Monats Systeme beim Startup Hugging Face kompromittiert hat, hat laut Bloomberg auch einen Kunden des Infrastruktur-Anbieters Modal getroffen. Damit steht der Vorfall nicht mehr allein, sondern betrifft mindestens zwei Unternehmen aus dem AI-Umfeld. Wie der Agent in die Systeme kam und welche Daten dabei erreichbar waren, ist bislang nicht vollständig öffentlich.
In der laufenden Berichtssaison hat Google die Anleger mit einer erhöhten Ausgabenprognose überrascht: bis zu 205 Milliarden Dollar statt der zuletzt genannten 190 Milliarden. Selbst das untere Ende der neuen Spanne von 195 Milliarden liegt klar über dem, was der Konzern bisher als Obergrenze angesetzt hatte.
Mehr als 1.100 Beschäftigte führender AI-Unternehmen haben laut Bloomberg Technology eine Petition unterzeichnet. Darin fordern sie die US-Regierung auf, einen Mechanismus zu unterstützen, der die Entwicklung bewusst verlangsamen könnte, damit AI-Systeme nicht schneller vorankommen als Sicherheitsvorkehrungen und gesellschaftliche Regeln.
Zwei Monate nach dem Kurssprung sucht der Markt bei Ford nach Substanz. Der Autobauer wurde von der AI-Rally erfasst, wie zuvor schon andere Industriekonzerne der alten Ökonomie, und legte rund 44 Prozent zu. Investoren fragen nun, ob sich die Erwartung in Umsatz, Marge oder konkreten AI-Projekten niederschlägt.
Nvidia arbeitet laut Bloomberg an einer neuen Runde von AI-Deals im Volumen von über 750 Milliarden Dollar. Kritiker sehen darin genau das Muster, vor dem sie seit Monaten warnen: Kapital fließt im Kreis zwischen Chip-Anbieter und Kunden und lässt Nachfrage sowie Bewertungen größer erscheinen, als sie sind. Ob die Investitionen echte Nachfrage abbilden oder sie selbst erzeugen, bleibt offen.
Nvidia verhandelt laut Bloomberg über eine Finanzierungsgarantie, mit der OpenAI Rechenleistung aus einem geplanten US-Rechenzentrum von SoftBank mieten könnte. Der Standort soll ab 2028 laufen. Damit lenkt der wertvollste Konzern der Welt erneut eigenes Kapital genau dorthin, wo später seine Chips gebraucht werden.