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AMDs Data-Center-Geschäft boomt, Gaming rutscht ab

TL;DR

Getrieben von der Nachfrage nach AI-Kapazität hat sich AMDs Data-Center-Umsatz im jüngsten Quartal mehr als verdoppelt und liegt nun bei 6,7 Milliarden Dollar, nach 5,8 Milliarden im ersten Quartal und 3,2 Milliarden im Vorjahreszeitraum. CEO Lisa Su erwartet auch für 2027 noch einmal mehr als eine Verdopplung. Gleichzeitig brach der Gaming-Umsatz um 31 Prozent auf 779 Millionen Dollar ein. Preiserhöhungen und Bauteilknappheit bremsen den Verkauf von Xbox Series X/S, PS5 und Steam Deck.

Nauti's Take

Für AI-Teams ist das eine gute Nachricht: Ein zweiter ernstzunehmender Anbieter neben Nvidia erhöht die Chance auf bezahlbare Rechenkapazität. Der Haken zeigt sich im Gaming-Segment, wo Preissprünge und Bauteilknappheit belegen, wie stark der AI-Boom andere Produkte verdrängt.

Wer Hardware plant, sollte AMD ins Angebot einbeziehen und gleichzeitig mit weiter steigenden Consumer-Preisen rechnen.

Quellen