Korea steckt 14 Milliarden Dollar in AI-Wetten seines Staatsfonds
TL;DR
Südkorea pumpt 20 Billionen Won, umgerechnet rund 13,9 Milliarden Dollar, in seinen Staatsfonds. Das Geld soll in strategische Investments fließen: AI, Rechenzentren und Infrastruktur. Neu ist, dass der Fonds erstmals auch im eigenen Land investieren darf und nicht mehr nur im Ausland. Auslöser ist der jüngste Absturz der Tech-Aktien, den Seoul offenbar als Einstiegsgelegenheit liest.
Nauti's Take
Spannend ist der Zeitpunkt: Südkorea kauft antizyklisch, während andere nach dem Tech-Absturz erst mal die Hände in den Schoß legen, und öffnet den Fonds gleichzeitig für heimische AI-Firmen. Das Risiko ist die Konzentration, denn Staatsgeld in Rechenzentren bindet Kapital für Jahrzehnte, während sich Chips und Modelle im Jahrestakt ändern.
Für koreanische AI-Startups ist das eine echte Chance, für Steuerzahler eine Wette mit sehr langer Laufzeit.