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Australische Buchhändler schlagen Alarm: Seltene Bücher werden für AI zerstört

TL;DR

Australische Antiquare vermuten, dass ihre Bestände in der AI-Lieferkette gelandet sind: Alte Bücher werden aufgekauft, gescannt und danach vernichtet. Für Händler wie Tim White aus Melbourne ist das Buch als physisches Objekt genauso wichtig wie sein Inhalt, Widmungen, Einbände und Randnotizen inklusive. Vor der Melbourne Rare Book Fair wächst die Sorge, dass seltene Titel unwiederbringlich verschwinden, nur um Trainingsdaten zu liefern.

Nauti's Take

Die Digitalisierung alter Bestände ist eine echte Chance: Wissen, das nur in wenigen Exemplaren schlummert, wird durchsuchbar und überlebt den Papierzerfall. Der Haken ist die Vernichtung nach dem Scan, denn ein Digitalisat ersetzt weder Provenienz noch Materialität eines Unikats.

Bibliotheken und Antiquare sollten deshalb auf Verträge mit Rückgabepflicht drängen, während Verlage und AI-Firmen von sauber lizenzierten Beständen sogar profitieren.

Quellen