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Alibaba Labs hat mit Qwen 3.8 Max ein Modell veröffentlicht, das die Konkurrenz zu proprietären Systemen wie Googles Gemini 3.5 Pro neu befeuert. Genannt werden 2,4 Billionen Parameter und ein auffällig günstiger Preis von 2 Dollar pro Million Input-Tokens. Damit rückt vor allem die Kostenfrage in den Vordergrund, nicht nur die reine Benchmark-Leistung.
Google hat einen Teaser zur Pixel Watch 5 veröffentlicht, die am 12. August 2026 starten soll. Die Uhr positioniert sich direkt gegen die Apple Watch und setzt dabei stärker auf Software als auf neue Hardware. Kern der Ankündigung ist Gemini, ein AI-Funktionspaket, das die Bedienung der Uhr prägen soll.
In Google Docs und Gmail tauchen neue AI-Toolbars und Prompts auf, oft ohne dass du sie angefordert hast. Wenn du Gemini beim Schreiben von Dokumenten und Mails nicht dabeihaben willst, zeigt Wired Schritt für Schritt, wie du die Funktionen abschaltest. Betroffen sind sowohl die Seitenleiste als auch die Vorschläge direkt im Text.
Die Trump-Regierung hat diese Woche ein Rahmenwerk finalisiert, mit dem neue AI-Modelle auf Sicherheits- und Cyberrisiken geprüft werden sollen. Vertreter von OpenAI, Anthropic, Meta, Google, Nvidia und Microsoft haben es in einem nicht öffentlichen Treffen im Weißen Haus zu sehen bekommen. Veröffentlicht wird das Papier aber nicht: Die Testkriterien gehen nur an ausgewählte Tech-Konzerne.
DeepMind hat mit WeatherNext ein Modell vorgestellt, das Hurrikane laut Wired früher und genauer vorhersagen soll. Es nutzt Wetterdaten mit geringerer Auflösung und kann dabei sowohl die Zugbahn als auch die Intensität eines Sturms prognostizieren. Das Modell soll als Open Source veröffentlicht werden, doch die Forschenden verstehen noch nicht vollständig, warum es unter diesen Bedingungen so gut funktioniert.
Google hat den größten Umbau seiner AI-Organisation angekündigt und nach außen Einigkeit demonstriert. Die lange Liste an Personalwechseln deutet aber auf tiefere Probleme hin: Google kämpft um seine Position im AI-Rennen, und DeepMind-Chef Demis Hassabis setzt lieber auf langfristige Forschung als auf schnelles Ausliefern von Produkten. Dazu kommen interne Spannungen, die schon länger schwelen.
Führende AI-Entwickler behaupten, ihre Technologie habe die Singularität erreicht, also den Punkt, an dem Maschinen ihre eigene Weiterentwicklung beschleunigen. Auslöser der Debatte ist ein Umbau an der Spitze von Google DeepMind. Gründer Demis Hassabis, der von den Ausläufern der Singularität spricht, gibt das Tagesgeschäft ab und wird Chief Scientist bei Alphabet.
Demis Hassabis gibt laut The Guardian seine Rolle als CEO von Google DeepMind ab. Der Nobelpreisträger soll künftig als Chairman von DeepMind und als Chief Scientist der Google-Mutter Alphabet arbeiten. Die Leitung des Forschungslabors übernimmt CTO Koray Kavukcuoglu als Senior Vice-President, während zwei erfahrene Ingenieure Google verlassen und ein Startup gründen.
Die Google-Aktie ist gefallen, nachdem Demis Hassabis laut Washington Post aus seiner bisherigen Führungsrolle im AI-Bereich zurücktritt. Hassabis hatte Googles Reaktion auf den Aufstieg von ChatGPT maßgeblich geprägt und DeepMind zu einem zentralen Teil der Unternehmensstrategie gemacht. Künftig will er sich stärker auf AI konzentrieren, die wissenschaftliche Durchbrüche ermöglichen soll.
Google ordnet seine AI-Führung neu. DeepMind-Chef Demis Hassabis wird Chairman von Google DeepMind und Chief Scientist des Mutterkonzerns Alphabet, während er Isomorphic Labs weiterführt. Koray Kavukcuoglu, bislang CTO von DeepMind und Googles Chief AI Architect, übernimmt als SVP die operative Leitung von DeepMind und berichtet künftig direkt an CEO Sundar Pichai.
Shopify meldet, dass AI-Suche den Traffic auf Shops bisher nicht kannibalisiert, wie es bei Publishern zu beobachten ist. Im zweiten Quartal haben sich AI-getriebene Besuche und Bestellungen in Shopify-Stores im Jahresvergleich verdreifacht. Für Händler wirkt AI-Suche damit als zusätzlicher Kanal neben Google.
Googles AI soll Nutzer darüber informiert haben, dass Kameras des Überwachungsanbieters Flock mit wertvollem Gold und Kupfer gefüllt seien. Die Behauptung wurde laut Futurism als Beispiel für eine offensichtlich falsche AI-Antwort aufgegriffen und wirkt wie eine Verwechslung oder frei erfundene Schlussfolgerung. Weitere unabhängige Quellen oder technische Belege werden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Google will den Zugriff auf Google Assistant ab dem 4. September von Android-Smartphones und -Tablets entfernen. Betroffen sind laut einer offenbar an Nutzer versendeten E-Mail auch gekoppelte Geräte wie Smartwatches und Kopfhörer. Google Assistant verliert damit endgültig seine Rolle als Standardassistent, während Gemini dessen Platz übernimmt.
SpaceX hat seinen AI-Umsatz laut Quartalszahlen auf 2,6 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht, vor allem über Deals, bei denen das Unternehmen Rechenleistung an andere AI-Firmen liefert. Die AI-Sparte, die SpaceX in den Börsenunterlagen als Hauptquelle des eigenen Werts bezeichnet, machte im Quartal allerdings 1,5 Milliarden Dollar Verlust, etwas weniger als im Vorjahreszeitraum.
Das Weiße Haus hat nach eigenen Angaben die Frist gehalten und ein freiwilliges Framework zur Bewertung fortgeschrittener AI-Modelle fertiggestellt. Nur: Was drinsteht, wer es gesehen hat und ab wann Unternehmen es anwenden sollen, bleibt offen. Beobachtet wird das weit über die betroffenen Labs hinaus, denn Policymaker, AI-Safety-Fachleute und US-Verbündete warten auf die Regeln für die stärksten Modelle der Welt.
Raph, Creative Technologist bei Google, hat mit Glanceboard eine individuelle Schedule-App für den Morgen entwickelt. Sie soll Informationen und Tagesplanung auf einen Blick zeigen, ohne Nutzer direkt mit hellen Bildschirmen und stressigen Benachrichtigungen zu überfordern. Die vorliegende Quelle nennt allerdings weder konkrete Funktionen, technische Details noch eine öffentliche Verfügbarkeit.
Ein Text-Prompt reicht inzwischen, um mit Google Earths Satelliten-, Luft- und 3D-Bildern realitätsverzerrende Szenen zu erzeugen. Der Rechercheur Henk van Ess von Digital Digging hat so unter anderem angebliche Flüchtlinge an der mexikanischen Grenze und einen Bombenkrater neben einem Krankenhaus in Gaza generiert.
Google DeepMind hat Gemini Robotics 2 vorgestellt. Das Modell steuert humanoide Roboter jetzt vom Fuß bis zur Fingerspitze, während die Vorgängerversion nur den Oberkörper übernahm. Damit können die Maschinen laufen, sich ducken, strecken und dabei Objekte greifen.
Die beiden Chrome-Updates im Juni haben mehr Bugs gestopft als die 23 Updates davor zusammen. Grund ist die AI-gestützte Suche nach Schwachstellen, die deutlich mehr Lücken findet als klassische Methoden. Google zieht deshalb den Patch-Rhythmus an und liefert künftig häufiger Sicherheitsupdates aus.
NotebookLM 2.0 geht über Zusammenfassungen hinaus und übernimmt Recherche, Datenanalyse und Workflow-Management. Unter der Haube steckt Googles Gemini 3.5, dazu das Antigravity-Framework für strukturierte Abläufe. Damit lassen sich mehrstufige Prozesse automatisieren, ausführliche Reports erzeugen und komplexe Projekte organisieren.
Siri und Google Gemini treten als persönliche Assistenten inzwischen direkt gegeneinander an, jeweils mit eigenen Stärken. Ein Video von Stephen Robles vergleicht beide unter anderem bei Geschwindigkeit, Kontextverständnis und der Umsetzung komplexerer Anfragen. Das Ergebnis fällt je nach Aufgabe unterschiedlich aus, einen klaren Gesamtsieger gibt es nicht.
Berichte zeigen, dass öffentliche Claude-Chatlinks in Suchmaschinen wie Google und Bing auftauchen können. Anthropic erlaubt das Teilen kompletter Chatverläufe über öffentliche Links, ähnlich wie bei Google Docs. Vielen Nutzern war offenbar nicht bewusst, dass solche Unterhaltungen dadurch auch über Suchanfragen auffindbar werden können.
Beschäftigte von OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Microsoft, Mistral und Thinking Machines haben eine gemeinsame Erklärung an die US-Regierung gerichtet. Darin unterstützen sie eine Art Tempolimit für die Entwicklung von Frontier-AI – oder zumindest ein deutlich schnelleres Vorankommen bei global abgestimmter Governance.
In der laufenden Berichtssaison hat Google die Anleger mit einer erhöhten Ausgabenprognose überrascht: bis zu 205 Milliarden Dollar statt der zuletzt genannten 190 Milliarden. Selbst das untere Ende der neuen Spanne von 195 Milliarden liegt klar über dem, was der Konzern bisher als Obergrenze angesetzt hatte.
In Silicon Valley verschärft sich die Debatte darüber, wie sich AI entwickeln und wirtschaftlich organisieren soll. Im Zentrum stehen Open-Source-Modelle und die Frage, ob offene Systeme langfristig mit den großen, zentral kontrollierten Plattformen konkurrieren können.
Ein Bericht der europäischen NGO AI Forensics zeigt: Sieben der neun meistgenutzten Bildbearbeitungs-Modelle auf Hugging Face erfüllen simple Prompts, mit denen sich Frauen auf Fotos ausziehen lassen. Während Gemini oder ChatGPT solche Anfragen blockieren, fehlen bei den offenen Modellen auf der Plattform vergleichbare Guardrails weitgehend.
Anthropic-Chef Dario Amodei sagt, er habe nie ein Verbot von Open-Weight-AI-Modellen gefordert. Damit weist er den Vorwurf zurück, sein Unternehmen wolle sich vor günstiger Konkurrenz schützen.
Google öffnet Gmail zunehmend für seine AI-Funktionen und erhält dadurch einen deutlich detaillierteren Einblick in den Alltag seiner Nutzer. Fast Company verweist darauf, dass Google derzeit lediglich zusichert, diese Erkenntnisse nicht für personalisierte Werbung auszuwerten. Die Formulierung lässt offen, ob das eine dauerhafte Grenze oder eine aktuelle Produktentscheidung ist.
Daniel aus Rumänien hat ApplyAssists gebaut, weil die gängigen AI-Resume-Builder nur auf ATS-Scores und Templates optimieren – und ihm trotzdem nur Absagen eingebracht haben. Sein Tool setzt stattdessen auf die Google-XYZ-Formel, die Ex-Google-Recruiterin Farah Sharghi bekannt gemacht hat, plus Eye-Tracking-Studien: Recruiter schauen sich einen Lebenslauf im Schnitt nur rund 6 Sekunden an.
Nvidia hat gemeinsam mit Microsoft, SpaceX, IBM und weiteren Unternehmen die Open Secure AI Alliance angekündigt. Die Initiative will Open-Source-Tools entwickeln und teilen, mit denen sich Angriffe durch fortgeschrittene AI-Modelle besser erkennen und abwehren lassen.
Der alte Deal zwischen Google und dem Web ist tot: Google indexiert Inhalte, dafür fließt Traffic zurück – so lief es jahrelang. Jetzt versiegt dieser Traffic, und Publisher müssen umdenken. Im Vergecast diskutieren David und Nilay die Google-Zero-News der Woche, darunter Reddits Wunsch, aus einem AI-Trainingsdeal auszusteigen, und Verlage, die Googles Crawler komplett aussperren wollen.
dev stellt einen neuen, monatlich wiederkehrenden Free-Tier vor: Jeder Nutzer bekommt 500 Gratis-Credits pro Monat. Die Plattform extrahiert strukturierte Daten aus ChatGPT, Perplexity, Grok, Gemini, Google Search, Google News, Copilot und AI Overviews – alles über eine einzige API und mit niedriger Latenz weltweit.
Schlechte Stimmung bei Google DeepMind trägt laut einem halben Dutzend aktueller und ehemaliger Mitarbeiter zu den verzögerten Modell-Releases bei. Gemini 3.5 Pro, das stärkste Modell in Arbeit, liegt Monate hinter dem Plan. Stattdessen kamen zuletzt kleinere, effizientere Modelle – mit gemischten Reaktionen.
Ob Rechenzentren im Orbit jemals die größten LLMs hosten können, ist umstritten – nützlich sind Sprachmodelle im All aber schon heute. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA hat Googles Gemma 3 ins All geschickt und damit erstmals ein Vision-Language-Modell direkt an Bord Satellitenbilder auswerten lassen. Das System NAVI-Orbital analysierte Aufnahmen eines YAM-9-Satelliten von Loft Orbital.
Bei Galaxy Unpacked hat Samsung AI-Brillen vorgestellt, die zusammen mit Gentle Monster und Warby Parker entwickelt wurden. Im Inneren steckt Gemini Intelligence: Die Glasses sollen Termine verwalten, Reservierungen übernehmen und Fragen freihändig beantworten. Samsung setzt dabei auf ein leichtes Design und eine enge Verzahnung mit dem eigenen Ökosystem aus Galaxy-Smartphones und Wearables.
AMD steigt mit bis zu 5 Milliarden Dollar bei Anthropic ein und liefert die Rechenleistung gleich mit. Anthropic will bis zu 2 Gigawatt an Instinct-MI450-GPUs im neuen Helios-Rack-System betreiben, das erste Gigawatt soll in der ersten Hälfte 2027 stehen. Der Deal reiht sich in eine Serie von Infrastruktur-Partnerschaften mit SpaceX, TeraWulf, Google, Broadcom und Amazon ein.
Meta hat mit Content Seal ein unsichtbares Wasserzeichen eingeführt, das Bilder aus den neuen Muse-Modellen markiert. Angekündigt wurde es fast nebenbei, versteckt in der Präsentation der Bild- und Video-Tools. Das Oversight Board hatte Meta bereits im März aufgefordert, endlich eigene Werkzeuge gegen täuschende AI-Inhalte einzusetzen.
Google launcht Gemini 3.5 Flash Cyber, ein günstiges Security-Modell, das Sicherheitslücken schnell findet und patcht. Google positioniert es als kosteneffiziente Alternative zu größeren Systemen wie Anthropics Mythos.
Neue chinesische AI-Modelle stellen die US-Dominanz erneut infrage, während Googles AI-Probleme für Unruhe sorgen. Gleichzeitig wehren sich Beschäftigte im Silicon Valley gegen den Jobabbau durch AI. Weitere Themen: New York verhängt als erster US-Bundesstaat einen einjährigen Stopp für neue AI-Rechenzentren, Trump wettert dagegen, und auch in Australien werden Moratorien gefordert.
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, hat den möglichen Zeitrahmen für AGI auf drei bis fünf Jahre beziffert. Die Aussage stammt laut Geeky Gadgets aus einem aktuellen Gespräch über den Entwicklungsstand moderner AI-Systeme und deren Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Konkrete technische Meilensteine, Produktpläne oder belastbare Kriterien für AGI wurden dabei nicht genannt.
Alphabet hat laut Bloomberg Technology an der Börse zugelegt, nachdem ein Bericht über einen eigenen Serverchip für Gemini bekannt wurde. Der Chip soll darauf ausgelegt sein, Googles AI-Modelle effizienter zu betreiben und die Infrastruktur stärker auf die eigenen Workloads zuzuschneiden.
Andrew Dai, früher Forscher bei DeepMind, hat für sein neues Startup bereits vor dem Produktlaunch Kapital zu einer Bewertung von 300 Millionen Dollar eingesammelt. Dai verweist auf mehr als zehn Jahre Arbeit an prägenden AI-Systemen und auf Forschung, die später auch in die Entwicklung von ChatGPT eingeflossen sein soll. Sein Fokus liegt nun auf visueller AI als nächster großer Plattformschicht.
Die EU verpflichtet Google dazu, konkurrierenden AI-Assistenten und Suchmaschinen mehr Zugang zu zentralen Funktionen von Android und der Google-Suche zu geben. Hintergrund sind Verfahren unter den digitalen Wettbewerbsregeln der EU, die direkt an Googles Kontrolle über zwei zentrale Plattformen gehen. Für die Suche muss Google bis Januar 2027 Datenzugänge schaffen, bei Android sollen Änderungen ab Juli 2027 greifen.
Die Chefs von Google DeepMind, OpenAI und Anthropic haben sich innerhalb weniger Wochen ungewöhnlich deutlich für schnellere Regeln rund um Frontier-AI positioniert. Demis Hassabis legte am Dienstag ein eigenes Regulierungspapier vor, das öffentlich auch von Rivalen wie Sam Altman sowie aus dem Umfeld von Microsoft und Anthropic gelobt wurde.
Australiens Premier Anthony Albanese hat in einer Grundsatzrede angekündigt, sein Land wolle beim Umgang mit AI regulatorisch Schritt halten und möglichst vor die Entwicklung kommen. Der Vorstoß steht vor einem bekannten Problem: Globale Plattformen und AI-Konzerne verhandeln oft aus einer Position, die selbst Nationalstaaten unter Druck setzt, wie frühere Konflikte um Social Media, Inhalte und Preismacht gezeigt haben.
SpaceXAI hat den automatischen Upload kompletter Code-Repositories durch sein Coding-Tool Grok Build vorerst deaktiviert. Auslöser waren Recherchen von Cereblab, laut denen die CLI ganze Projekte an Google Cloud schickte, inklusive Dateien außerhalb der eigentlichen Arbeitsanfrage und sogar zuvor aus der Historie entfernten Geheimnissen.
Mehrere große Buchverlage und der Autor Scott Turow haben in New York Klage gegen Google eingereicht. Sie werfen dem Konzern vor, Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher ohne Erlaubnis zum Training seiner Gemini-Modelle genutzt zu haben. Zu den Klägern gehören Hachette Book Group, Cengage Learning und Elsevier.
Google baut die Startseite von Google Images zum 25. Geburtstag der Plattform deutlich um. Statt fast nur einer Suchleiste soll dort künftig eine durchsuchbare Galerie mit Bildern aus dem Web erscheinen, die in Echtzeit aktualisiert und auf die Interessen der Nutzer zugeschnitten wird. Das Design erinnert eher an Pinterest oder Imgur als an eine klassische Suchmaske.
Google DeepMind hält Artificial General Intelligence laut einem Bericht von Geeky Gadgets innerhalb des nächsten Jahrzehnts für erreichbar. Gemeint ist ein System, das grundsätzlich jede intellektuelle Aufgabe eines Menschen bewältigen kann; als nächster möglicher Schritt wird danach Artificial Superintelligence skizziert. Konkrete technische Meilensteine oder belastbare Belege nennt die Kurzmeldung kaum.
Demis Hassabis, Mitgründer und CEO von Google DeepMind, fordert eine neue, von den USA geführte AI-Aufsicht für die leistungsstärksten Modelle. In einem am Dienstag veröffentlichten Manifest skizziert er eine Behörde, die Frontier-Modelle prüft und bei steigenden Risiken eine koordinierte Verlangsamung der Entwicklung anstoßen könnte. Laut Hassabis reichen die heutigen Cyberrisiken bereits als Warnsignal.
Waze verpasst seiner App mehrere neue Funktionen mit AI-Bezug und integriert dafür teils Gemini. Neu sind vor allem natürlichere Sprachmeldungen für Verkehrsvorfälle und Kartenkorrekturen sowie eine sprachgesteuerte Zielsuche, etwa nach geöffneten Cafés entlang der Route. Der Kontext ist klar: Google zieht seine zentrale Assistenz-AI tiefer in bestehende Alltagsprodukte.
Google, Amazon und Microsoft geraten stärker unter Druck, offenzulegen, wie stark ihr AI-Ausbau Emissionen und Wasserverbrauch nach oben treibt. Neue Umweltberichte zeigen weiter steigende Werte, aber auch deutliche Unterschiede bei Tiefe und Vergleichbarkeit der Angaben. Damit rückt nicht nur der ökologische Effekt selbst in den Fokus, sondern auch die Frage, welche Daten die Konzerne überhaupt veröffentlichen.
- Google zeigt in My Ad Center künftig an, ob eine Anzeige mit KI erstellt oder bearbeitet wurde. Das Label erscheint im Bereich „So wurde diese Anzeige erstellt“ bei Ads in Search, Discover und YouTube. - Öffnen lässt sich die Info über die drei Punkte oder den Info-Button an der Anzeige.
- Google führt in My Ad Center eine neue Anzeige ein, die sichtbar macht, ob eine Werbung mit KI erstellt oder bearbeitet wurde. Nutzer finden sie über das Drei-Punkte-Menü oder Info-Symbol bei Ads in Google Search, YouTube und Discover. - Bei Anzeigen, die mit Googles generativen Werbetools entstehen, soll der Hinweis automatisch gesetzt werden.
- Meta macht aus AI erstmals ein direkt bezahltes Entwicklergeschäft: Muse Spark 1.1 soll über die neue Meta Model API laufen und Coding-, Agenten- sowie multimodale Workflows bedienen. - Zuckerberg verkauft die Strategie über den Preis. Genannt werden 1,25 Dollar pro Million Input-Token und 4,25 Dollar pro Million Output-Token, klar unter den Top-Modellen von OpenAI, Google und Anthropic.
- Microsofts Umweltbericht 2026 zeigt den Preis des KI-Ausbaus: Die gesamten Treibhausgasemissionen stiegen im Geschäftsjahr 2025 um 25%, vor allem durch neue Rechenzentrumsinfrastruktur und eine geänderte Strombeschaffung. - Besonders auffällig: Die ausgewiesenen Emissionen aus eingekauftem Strom sprangen um 945%, während der Stromverbrauch um 24% zulegte.
Google und Amazon melden laut Guardian trotz Netto-null-Versprechen deutlich steigende Emissionen: Google soll im Jahresvergleich um 25 Prozent zugelegt haben, Amazon um 16 Prozent. Auch Microsoft und Meta liegen mit ihren jüngsten Klimazahlen klar über früheren Zielen. Treiber ist der Ausbau von AI-Datenzentren, die mehr Strom, neue Infrastruktur und zusätzliche Lieferketten brauchen.
Google NotebookLM kann laut Geeky Gadgets nun PDFs, Vorlesungsnotizen und Artikel in kurze vertikale Lernvideos umwandeln. Die Clips sollen rund 60 Sekunden dauern, Quellenmaterial visuell verdichten und mit Sprechertext für mobile Nutzung aufbereiten. Der Zugriff ist derzeit offenbar auf Google AI Ultra und Pro, englischsprachige Nutzer und Personen ab 18 Jahren begrenzt.
Google AI Studio 3.0 wird als kostenloser Browser-Builder für Full-Stack-AI-Apps beschrieben. Prompts, UI-Anpassungen, Asset-Erzeugung und Deployment laufen dabei in einem Workflow, mit Google Cloud Publishing und Export in Googles Antigravity IDE. Besonders naheliegend sind interne Dashboards, CRM-Helfer, Datei-Organizer und Spesen-Tools für Teams, die ohnehin mit Sheets, Drive und Workspace arbeiten.
Google bewirbt Workspace mit einem neuen Spot, in dem die US-Gründerväter die Unabhängigkeitserklärung mit Google Docs, Meet und Gemini entwerfen. Ben Franklin schreibt Thomas Jefferson, Jefferson fotografiert den Text und lässt daraus ein Google Doc erstellen, während Franklin und Adams im Vorschlagsmodus mitarbeiten. Gemini plant ein Meeting, schreibt Meet-Notizen und soll sogar klären, ob König George III.
- Mehrere Guardian-Leser reagieren auf ein Profil von Iason Gabriel, Philosoph und Research Scientist bei Google DeepMind. Der Kern: Ethik-Debatten in Big Tech wirken ernst gemeint, greifen aber zu spät, wenn Kapital, Renditeerwartung und geopolitischer Druck die Richtung längst vorgeben.
Bhavin Turakhia investiert 30 Millionen Dollar eigenes Geld in Neo, eine KI-native Workplace-Suite für Teams. Das Produkt soll Projektmanagement, Dokumente, Dateispeicher und KI enger verzahnen, statt Microsoft Office oder Google Workspace nur um einen Chatbot zu ergänzen.
- Meta plant laut Bloomberg ein Cloud-Infrastrukturgeschäft unter dem Arbeitstitel Meta Compute: Zugang zu AI-Rechenleistung und möglicherweise zu Modellen soll verkauft werden. - Damit würde Meta direkt mit AWS, Google Cloud und Microsoft Azure konkurrieren und zugleich SpaceX/xAI folgen, die überschüssige Rechenkapazität bereits an Anthropic, Google und Reflection AI vermieten.
- Google bringt mit dem Google Home Speaker den ersten neuen Smart Speaker seit sechs Jahren: 99,99 Dollar, kompaktes Design, guter Klang für die Größe, Matter-Controller und Thread-Border-Router. - Die Hardware überzeugt im Test eher als die Software: Der Speaker hört zuverlässig, wirkt wohnzimmertauglich und kann mit dem Google TV Streamer gekoppelt werden, bleibt beim Bass aber hinter größeren Lautsprechern zurück.
- Google rollt in NotebookLM kurze vertikale Video-Overviews aus: 60 Sekunden, AI-generierte Bilder und Sprechertext, basierend auf den Quellen in einem Notebook. - Zum Start bekommen Google AI Ultra- und Pro-Abos Zugriff. Die Clips entstehen in NotebookLM über Studio, Video, Short und ein gewähltes oder eigenes Thema.
- Emily Bender erklärt bei IEEE Spectrum, dass „stochastic parrots“ nicht „AI“ insgesamt meint, sondern konkret große Sprachmodelle, die synthetischen Text erzeugen. - Die Metapher war laut Bender keine Beleidigung, sondern eine präzise Beschreibung: LLMs erzeugen plausible Sprachmuster, ohne selbst Bedeutung zu verstehen.
- MIT Technology Review porträtiert Zürich als dichtes R&D-Zentrum: Apple, Anthropic, Disney Research, Google, Meta, Microsoft, NVIDIA und OpenAI haben dort Forschungsteams oder Labore. - Der Kern ist nicht Größe, sondern Konzentration: etwas über 400.000 Einwohner, starke ETH-Nähe, viel Talent in AI, Computer Vision, Grafik, Robotik und Systems Engineering.
- Google erweitert die Gemini App in den USA um personalisierte Bildgenerierung für berechtigte Nutzer. Die Funktion ist als kostenloser Ausbau von Personal Intelligence angekündigt. - Mit ausdrücklicher Freigabe kann Gemini Kontext aus Google Photos sowie weiteren Google-Diensten wie Gmail, YouTube und Search nutzen, um Bildideen stärker an den Nutzer anzupassen.
Die Trump-Regierung steht laut Axios kurz davor, Anthropic wieder Zugriff auf Fable 5 zu erlauben. Das Modell ist seit 15 Tagen offline, nachdem Sicherheitsbedenken der Regierung den Betrieb gestoppt hatten. Die mögliche Freigabe würde einen viermonatigen Streit entschärfen; Mythos 5, Anthropics Cybersecurity-Modell, darf bereits für eine kleine Trusted-User-Gruppe laufen.
Google hat Antigravity 2.0 in vier eigenständige Bausteine aufgeteilt: Desktop-App, IDE, CLI und SDK. Die Desktop-App wird zum Kontrollzentrum für Agenten-Orchestrierung, Scheduling und parallele Sub-Agenten, während die IDE als separater Download weiterläuft. Der Rollout sorgte für Verwirrung, weil einige Auto-Updates offenbar die IDE durch die Desktop-App ersetzten.
OpenAI arbeitet laut TechCrunch mit Broadcom an Jalapeño, einem eigenen Chip für Inference. Damit reiht sich das Unternehmen neben Google, Apple und SpaceX in eine wachsende Bewegung ein: weniger Abhängigkeit von Nvidia, ohne Nvidia komplett zu verlassen. Es geht um Preise, Lieferzugang, Priorität und Kontrolle über Roadmaps.
Google zeigt drei bestehende KI-Tools für Jobsuchende: Career Dreamer soll passende Rollen aus Interessen und Erfahrung ableiten, NotebookLM hilft beim Feinschliff von Lebenslauf und Anschreiben, Gemini Live simuliert Bewerbungsgespräche. Neue große Funktionen kündigt Google damit nicht an.
- Ein Hacker-News-Post fragt nach dem derzeit am wenigsten schlechten AI-Tool für Frontend-Design und nennt Google Stitch, Claude Code und Lovable als typische Kandidaten. - Der Ton ist bewusst skeptisch: Viele Optionen seien verfügbar, aber in der eigenen Erfahrung alle schwach. Es geht weniger um Begeisterung als um praktische Schadensbegrenzung.
- The Verge bewertet den $99 teuren Google Fitbit Air als ungewöhnlich gelungenen Versuch, einen einfachen Fitnesstracker mit optionalem AI-Coach zu verbinden. - Die Hardware punktet mit sehr leichtem Sitz, langer Akkulaufzeit und Basisdaten wie Schritte, Ruhepuls, Schlaf, HRV, Blutsauerstoff, Readiness und Cardio Load.
- Sony hat den AI Camera Assistant im Xperia 1 VIII als Szenenhilfe beworben. Laut The Verge wirkt er in der Praxis eher wie ein aggressiver Filter-Automat: mehr Sättigung, wärmere Weißbalance, harte Kontraste, teils künstliches Bokeh. - Anders als Googles Camera Coach erklärt Sonys Assistenz nichts zu Bildaufbau, Fokus oder Objektivwahl.
- In New York erhielt ein Sechstklässler die Aufgabe, ein Experiment von Google Gemini bewerten zu lassen. Seine Mutter Kelly Clancy gründete danach Parents for AI Caution in Educational Spaces und fordert ein zweijähriges Moratorium für AI an öffentlichen Schulen. - In Bend, Oregon, unterschrieben mehr als 1.100 Eltern eine Petition gegen generative AI auf Schülergeräten.
- Google führt für NotebookLM eine Memory-Funktion ein, die frühere Interaktionen innerhalb der Plattform behalten soll, damit Recherchen und Projekte über Sitzungen hinweg mehr Kontext behalten. - Laut Geeky Gadgets soll diese Erinnerung getrennt von anderen Google-Diensten arbeiten. NotebookLM greift demnach nicht auf Gmail, Drive oder andere Google-Datenquellen zu, nur weil Memory aktiv ist.
- Der Guardian liest Cory Doctorows The Reverse Centaur’s Guide to Life After AI als wütende, unterhaltsame Abrechnung mit der Ökonomie hinter dem AI-Boom, nicht als simples Anti-Tech-Buch. - Zentral ist Doctorows Bild des Reverse Centaur: Menschen werden nicht von Maschinen befähigt, sondern zu Prüfern, Klickarbeitern und Fehlerfängern für Systeme degradiert, die Kosten senken sollen.
- The Atlantic-Reporter Alex Reisner hat vier Musik-Datensätze recherchiert, die für AI-Training genutzt werden, und sie über AI Watchdog öffentlich durchsuchbar gemacht. - Zwei Datensätze sind riesig: rund 12 Millionen und 9 Millionen Tracks. Zwei weitere enthalten jeweils mehr als 100.000 Songs.
- Futurism berichtet, dass Google AI Overviews SCP-Einträge wie SCP-565 als reale Anomalien beschreibt, statt sie klar als Horror-Fanfiction der SCP Foundation einzuordnen. - Bei SCP-426 übernahm die Übersicht sogar den Ich-Erzähl-Trick der fiktiven Toaster-Geschichte und stellte erfundene Opferberichte wie echte Ereignisse dar.
Google hat Android 17 am 16. Juni zunächst für die meisten unterstützten Pixel-Geräte veröffentlicht, parallel startet Wear OS 7 für passende Pixel Watches. Im Kern baut Google das Multitasking aus: App Bubbles, eine Bubble Bar für größere Displays und interaktives Picture-in-Picture in Desktop-Umgebungen.
Amazon Bedrock nimmt Googles Gemma-4-Familie in sein Modellangebot auf. Die Open-Weight-Modelle unter Apache-2.0-Lizenz kommen als vollständig verwalteter AWS-Service mit den Varianten Gemma 4 31B, Gemma 4 26B-A4B und Gemma 4 E2B. Sie unterstützen Text- und Bildeingaben, Reasoning-Modi und natives Function Calling.
- Google will 2026 und 2027 weitere 1,5 Milliarden Dollar in seinen Data-Center-Campus in Jackson County, Alabama, stecken. - Der Standort läuft seit 2019 auf einem umgenutzten früheren Kohlekraftwerksgelände und soll Googles digitale Dienste und AI-Infrastruktur absichern. - Google sagt, dass es die eigenen Strom- und Infrastrukturkosten vollständig selbst trägt.
- Geeky Gadgets beschreibt GPT-6 als OpenAIs Versuch, nach verschobenen Partnerschaften mit Microsoft und Google wieder Tempo aufzunehmen. Microsoft soll stärker auf Polaris setzen, Google mit Apple auf Gemini für Siri. - Der Beitrag nennt größere Kontextfenster, überarbeitete Reward-Pipelines und bessere Langzeit-Erinnerung als Kernversprechen.
- Apple bringt in der iOS-27-Developer-Beta erstmals ernsthafte native AI-Fotobearbeitung aufs iPhone: Clean Up, Extend und Spatial Reframing. - Clean Up wurde deutlich besser, weil es nicht mehr nur lokale Modelle nutzt, sondern bei Bedarf Cloud-Modelle einsetzt. Störende Personen oder kleine Makel lassen sich überzeugender entfernen.
- Beim Tribeca Film Festival 2026 wirkten die stärksten AI-Filme nicht wie Prompt-Demos, sondern wie klassische Produktionen mit spezialisierten Modellen im Werkzeugkasten. - Dear Upstairs Neighbors entstand mit Google DeepMind: Konzeptkunst von Yingzong Xin wurde genutzt, um angepasste Veo- und Imagen-Builds auf einen einheitlichen Look zu trimmen.
Sam Altman, Demis Hassabis und Dario Amodei haben gemeinsam mit 85 Fachleuten aus Tech, Biologie und Sicherheitspolitik strengere Regeln für Gensynthese gefordert. Der Anlass: Fortgeschrittene KI-Systeme könnten helfen, gefährliche biologische Waffen zu entwerfen oder deren Herstellung über synthetische DNA zu erleichtern. Bemerkenswert ist vor allem die Einigkeit der sonst hart konkurrierenden KI-Chefs.
Craig Federighi sagt, Apples neue Siri soll bewusst anders funktionieren als viele Chatbots von OpenAI, Google und Co. Statt Nutzer mit Schmeichelei, Bindungssignalen und immer längeren Gesprächen festzuhalten, soll Siri wissen, wann sie einfach aufhört. Für Apple ist das ein Produktversprechen: KI als Werkzeug im Betriebssystem, nicht als emotionaler Gesprächspartner mit Engagement-Ziel.
Ein unerwarteter Leak zu Gemini 3.5 Pro zeichnet ein gemischtes Bild von Googles neuem KI-Modell. Dem Bericht zufolge zeigt das Modell Stärken, fällt aber bei fortgeschrittenem Reasoning, Coding und längerer Aufgabensteuerung hinter Rivalen wie Anthropic und OpenAI zurück. Besonders heikel ist das, weil genau diese Fähigkeiten über produktive Agenten, Entwickler-Workflows und Enterprise-Einsatz entscheiden.
Isomorphic Labs, die Drug-Discovery-Ausgründung von Google DeepMind, beschreibt in einem neuen technischen Bericht seine Isomorphic Drug Design Engine. Das System soll Protein-Taschen finden, an denen Wirkstoffe binden können, und besser vorhersagen, wie Proteine und Moleküle zusammenspielen.
Bei Abschlussfeiern in den USA werden Redner ausgebuht, sobald sie KI als Heilsversprechen verkaufen. Microsoft-Präsident Brad Smith reagierte mit einem langen Blogpost auf virale Clips, darunter Eric Schmidt an der University of Arizona und ein Redner in Florida, der KI als nächste industrielle Revolution pries.
Google DeepMind hat DiffusionGemma veröffentlicht, ein experimentelles offenes Modell für besonders schnelle Textgenerierung. NVIDIA hat das Modell für GeForce RTX GPUs, RTX PRO Plattformen und DGX Spark Systeme optimiert, von lokalen PCs bis zur Cloud. Statt Text Wort für Wort zu erzeugen, generiert DiffusionGemma mehrere Wörter parallel und liefert ganze Textblöcke mit niedriger Latenz.
Apple hat auf der WWDC 2026 Apple Intelligence und ein neues Siri klar als KI-Plattform für iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Vision Pro positioniert. Der Konzern verspricht, dass Cloud-Verarbeitung so privat bleibt wie lokale Verarbeitung auf dem Gerät, obwohl Teile künftig auch auf Googles Servern laufen. Damit macht Apple seine späte KI-Offensive zur Vertrauenswette.
Google hat auf der I/O 2026 neue Smart-Home-Funktionen rund um Gemini vorgestellt. Der KI-Assistent soll mehrstufige Befehle verstehen und in mehr Sprachen funktionieren, was Google Home deutlich nützlicher machen könnte. Gleichzeitig blieb der erwartete 99-Dollar-Gemini-Lautsprecher aus.
Apple hat die WWDC 2026 in Apple Park eröffnet und neue Software rund um iOS 27, Siri und Apple Intelligence vorgestellt. Im Zentrum steht eine deutlich stärker kontextbezogene Siri, die Apples lange verzögerten KI-Ambitionen endlich in den Alltag der Nutzer bringen soll.
Google rollt ein größeres Update für NotebookLM aus: Die Notiz- und Recherche-App nutzt künftig Gemini 3.5 und soll dadurch präzisere, verlässlichere Antworten liefern. Neu ist auch, dass Nutzer ein Rechercheprojekt direkt mit Fragen zu einem Thema starten können, statt zuerst eigene Notizen, PDFs oder YouTube-Videos hochzuladen.
Wir stecken mitten in der Entwicklerkonferenz-Saison, und ein Thema dominiert: die feste Überzeugung der Big-Tech-Konzerne, dass AI wirklich alles verändert. Nvidias Jensen Huang machte das diese Woche besonders deutlich – mit einer komplett neuen Art, Laptops zu nutzen, und einem neuen Laptop-Typ dafür.
Während Googles CEO die AI-Strategie des Konzerns lautstark bewirbt, wächst intern der Frust. Einer Welle von Anti-AI-Memes zufolge teilen Mitarbeiter offen ihren Unmut über die Technologie. Die Stimmung zeigt, wie groß die Kluft zwischen offizieller Führungslinie und der Belegschaft inzwischen geworden ist.
Ein australischer Uni-Rektor hat zugegeben, einen Meinungsbeitrag mit AI geschrieben zu haben — ohne das vor der Veröffentlichung offenzulegen. Genau diese fehlende Transparenz zeigt die wachsende Lücke zwischen Nutzung und Vertrauen: Laut Roy Morgan setzen inzwischen 13,6 Mio. Menschen bzw. 58 % der Bevölkerung über 14 monatlich AI ein, allen voran ChatGPT, gefolgt von Gemini und Copilot.
Google zeigt mit dem neuen Gemini-Agenten Spark, wie weit AI schon ist – fast schon unheimlich: Spark kannte den Namen von Davids Hund und den Vornamen von Jays Frau, ohne dass jemand diese Infos je eingegeben hatte. Der eigentliche Haken laut The Verge: All das zielt auf eine Zukunft der reinen „Produktivität“ ab, die an den echten Problemen unseres Lebens vorbeigeht.