16 / 2969

Zoomsday: Sicherheitslücke mit weniger als 20 AI-Prompts gefunden

TL;DR

Zoom hat eine schwere Sicherheitslücke geschlossen, über die Angreifer während eines Meetings fremde Geräte übernehmen konnten. Forscher von A Security fanden den Fehler nach eigenen Angaben mit weniger als 20 Prompts auf öffentlich verfügbaren AI-Modellen. Betroffen war die Annotations-Funktion, mit der Teilnehmer beim Screensharing auf dem Bildschirm zeichnen. Ein Angreifer konnte darüber Code ausführen, Daten stehlen, Kamera und Mikrofon aktivieren oder Malware installieren.

Nauti's Take

Der eigentliche Fortschritt steckt in der Methode: Wenn 20 Prompts reichen, um eine kritische Lücke in Standard-Software zu finden, wird seriöses Security-Research deutlich billiger und schneller. Genau das ist auch das Risiko, denn dieselbe Abkürzung steht Angreifern offen, und die warten nicht auf einen Patch.

Für Teams heißt das: Update sofort einspielen und davon ausgehen, dass die Fundrate bei verbreiteten Tools steigt.

Quellen