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UK verschiebt KI-Urheberrechtsregeln nach Künstlerprotesten

TL;DR

Die UK-Regierung wollte KI-Unternehmen wie Google und OpenAI erlauben, urheberrechtlich geschützte Inhalte ohne Zustimmung für Training zu nutzen – nun wird das Gesetz verschoben.

Key Points

  • Nach einer zweimonatigen Konsultation lehnten Stakeholder sämtliche Vorschläge der Regierung zur Nutzung von Urheberrechtsmaterialien ab.
  • Ein KI-Gesetz wird nicht Teil der King's Speech im Mai sein – Minister kehren zum Reißbrett zurück.
  • Das House of Lords Communications and Digital Committee fordert ein 'Licensing-First'-Regime als Grundlage für jede zukünftige Regelung.

Nauti's Take

Wenn selbst die eigenen Stakeholder-Konsultationen gegen dich ausgehen, ist das kein Hinweis – das ist ein Warnschuss. Die britische Regierung hat versucht, einen KI-Freifahrtschein durch die Hintertür zu schieben, und ist dabei gescheitert.

Gut so. 'Wir schauen uns andere Optionen an' klingt nach politischem Kater nach einer Party, die niemand eingeladen hat.

Spannend wird jetzt, ob ein Licensing-Modell wirklich kommt oder ob das Thema einfach so lange vertagt wird, bis die Fakten durch Millionen trainierter Modelle längst geschaffen sind.

Quellen