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Maines Gouverneurin lehnt temporäres Verbot für Rechenzentren ab

TL;DR

Janet Mills, Gouverneurin von Maine, hat ein Gesetz abgelehnt, das den Bau großer Rechenzentren im Bundesstaat bis Herbst 2027 gestoppt hätte. Das Gesetz richtete sich gegen Anlagen mit einem Energieverbrauch von 20 Megawatt oder mehr. Mills signalisierte zwar Offenheit für ein temporäres Moratorium, wollte aber ein bestehendes Projekt in Jay, Maine ausnehmen. Damit scheiterte auch ein geplanter staatlicher Koordinierungsrat für Datencenter-Strategie.

Nauti's Take

Das Veto von Gouverneurin Mills ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits schützt es ein bereits geplantes Projekt und verhindert einen zu pauschalen Eingriff in den Markt. Andererseits fehlt nun ein dringend nötiger regulatorischer Rahmen für den Energiehunger der KI-Infrastruktur.

Bundesstaaten, die KI-Rechenzentren anziehen wollen, sollten Energiepolitik und Klimawirkung stärker in den Blick nehmen.

Quellen