Dein Ex-Arbeitgeber verkauft deine Slack-Chats und E-Mails an KI-Trainer
TL;DR
Auch wenn dein früherer Arbeitgeber pleite geht — deine Daten gehören noch lange nicht dir. Konkursverwalter und Asset-Firmen verkaufen mittlerweile Datenbestände aus alten Slack-Workspaces und Mail-Servern an KI-Anbieter, die damit ihre Modelle trainieren. Mitarbeiter erfahren davon meist nichts und haben praktisch keine Handhabe. Ein Schlaglicht darauf, wie weit das Geschäft mit Trainingsdaten inzwischen geht.
Nauti's Take
Hier liegt eine Chance für klare Rechtsregeln: Wenn KI-Trainingsdaten plötzlich aus Insolvenzmassen fliessen, zwingt das Gesetzgeber endlich zu sauberen Spielregeln für Employee-Daten nach dem Ende eines Unternehmens. Das Problem: Bis dahin verkaufen Konkursverwalter Slack-Verläufe und Mailboxen praktisch ungeprüft, und betroffene Mitarbeiter haben null Hebel.
Wer Cloud-Tools im Job nutzt, sollte heute schon davon ausgehen, dass diese Inhalte später Trainingsmaterial werden können.