Gen Z gegen den KI-Jobschock: warum Junge lieber gleich selbst gründen
TL;DR
KI frisst die Einstiegspositionen in vielen Konzernen — und Gen Z reagiert. Statt sich durch endlose Bewerbungen für Junior-Rollen zu kämpfen, wagen immer mehr junge Talente direkt den Sprung in die Selbstständigkeit. Die Hiring-Quote in den USA ist auf dem tiefsten Stand seit 2020, gleichzeitig ist Gen Z die pessimistischste Generation am Arbeitsmarkt. Der Guardian porträtiert, wie aus Frust unternehmerischer Pragmatismus wird.
Nauti's Take
Spannend an dieser Bewegung: Gen Z überspringt schmerzlich verlorene Einstiegspositionen und baut früh eigene Geschäftsmodelle — oft mit KI-Tools als Hebel statt als Konkurrenz. Die Herausforderung: Ohne Konzern-Sicherheitsnetz fehlen Mentoring, Lohncheck und Reputation, und die Pleitequote im ersten Jahr bleibt hoch.
Für die Selbstmotivierten ein Befreiungsschlag, für alle anderen ein riskanter Plan B, der Kapital, Coaching und Disziplin braucht.