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Met Police nutzt Palantir-KI — und ermittelt jetzt gegen Hunderte eigene Beamte

TL;DR

Die Londoner Met Police hat eine KI-Software von Palantir über eine Woche auf eigene Mitarbeiter losgelassen. Das System durchsuchte interne Datenbestände nach Regelverstössen — von Home-Office-Schummeleien über Korruptionsverdacht bis hin zu Vergewaltigungsvorwürfen. Resultat: Ermittlungen gegen Hunderte Beamte. Der Einsatz von Palantir-Tools im Polizeiumfeld bleibt umstritten.

Nauti's Take

Der Met-Versuch zeigt eine echte Chance: KI-Auswertung interner Daten kann Fehlverhalten in einer Organisation in Tagen statt Monaten sichtbar machen — von Bagatellen bis Korruption. Das Risiko ist der Palantir-Hebel als Brecheisen, das Mitarbeiter pauschal scannt und alle unter Generalverdacht stellt.

Wer solche Tools einsetzt, sollte Spielregeln, Schwellen und Beweisqualität glasklar definieren — sonst kippt Compliance in Mass-Surveillance.

Quellen