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Börsenbeben legt offen, wie undurchsichtig die AI-Wirtschaft wirklich ist

TL;DR

Die vergangene Woche war selbst für AI-Verhältnisse extrem volatil. Am Montag ging der chinesische Speicherchip-Hersteller CXMT in Shanghai an die Börse und schoss um 466 Prozent auf 3,3 Billionen Yuan hoch. Für Investoren ist das ein Schock, denn die Dominanz der großen westlichen Chipkonzerne wirkt plötzlich angreifbar. Gleichzeitig zeigt der Kursrutsch, wie wenig transparent die Zahlen hinter dem AI-Boom eigentlich sind.

Nauti's Take

Mehr Wettbewerb bei Speicherchips ist eine echte Chance: Bricht das Quasi-Monopol der westlichen Hersteller, sinken die Preise für AI-Hardware und damit auch die Kosten für Inferenz. Das Risiko liegt in der Intransparenz, denn bei diesen Bewertungen lässt sich kaum prüfen, was reale Nachfrage ist und was reine Spekulation.

Wer AI operativ nutzt, profitiert von günstigerer Rechenleistung, wer AI-Aktien hält, sollte die Volatilität sehr ernst nehmen.

Quellen