AI wird teuer genug, um die Wall Street nervös zu machen
TL;DR
In der laufenden Berichtssaison hat Google die Anleger mit einer erhöhten Ausgabenprognose überrascht: bis zu 205 Milliarden Dollar statt der zuletzt genannten 190 Milliarden. Selbst das untere Ende der neuen Spanne von 195 Milliarden liegt klar über dem, was der Konzern bisher als Obergrenze angesetzt hatte. Aus Investorensicht ist das heikel, weil Google damit im Grunde einräumt, die eigenen Kosten nicht verlässlich vorhersagen zu können.
Nauti's Take
Die neue Nervosität am Markt hat einen Vorteil: Wenn Investoren Belege statt Ankündigungen verlangen, landet AI-Budget dort, wo es messbar wirkt. Das Risiko ist die Gegenbewegung – gekürzte Investitionspläne treffen zuerst die Infrastruktur und die günstigen Modellpreise, von denen kleine Anbieter leben.
Wer heute auf einer einzigen Cloud aufbaut, sollte laut Nauti schon jetzt eine zweite Option kennen.