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AI treibt Emissionen von Google, Amazon und Meta nach oben

TL;DR

Google meldete laut Guardian für 2025 25 Prozent mehr CO2-Emissionen als im Vorjahr, Amazon 16 Prozent mehr. Beide verweisen auf neue Rechenzentren, Lieferketten, Strombedarf und den AI-Ausbau. Microsoft lag im Nachhaltigkeitsbericht 2025 bereits 23 Prozent über der 2020er-Basis. Meta meldete trotz Netto-Null-Ziel für 2030 sogar 64 Prozent mehr Emissionen im Jahresvergleich.

Nauti's Take

Das ist der Moment, in dem die hübsche Nachhaltigkeitsfolie auf harte Infrastruktur trifft. Google, Amazon, Microsoft und Meta verkaufen AI als Zukunftsbetriebssystem, betreiben sie aber zunehmend mit sehr gegenwärtigem Gasstrom.

Begriffe wie Climate Moonshots klingen nach Vision, funktionieren hier aber auch als PR-Nebel für gerissene 2030-Pfade. Wer AI-Produkte einkauft, sollte nicht nur nach Modellqualität fragen, sondern nach Standort, Strommix, Auslastung und echten Emissionsdaten.

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Die AI-Strategie der Tech-Konzerne frisst die alten Klimaversprechen von innen auf. Netto-Null war leichter, solange Effizienz, Cloud-Migration und erneuerbare Stromkäufe die Story trugen. Jetzt hängen Wachstumserwartungen an immer mehr Compute, und die Emissionskurven zeigen, wer im Zweifel gewinnt: AI-Capex, Aktie und Verfügbarkeit vor Klimapfad.

Quellen