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AI treibt Emissionen von Google, Amazon und Meta nach oben

TL;DR

Google und Amazon melden in ihren neuen Nachhaltigkeitsberichten deutlich steigende Emissionen: Google plus 25 Prozent gegenüber Vorjahr, Amazon plus 16 Prozent. Der Haupttreiber ist der KI-Datacenter-Boom: neue Rechenzentren, mehr Strombedarf, Bauemissionen, Lieferlogistik und zusätzliche Kühlung drücken die Netto-null-Ziele aus der Reichweite. Microsoft dürfte laut Guardian bald ähnliche Zahlen zeigen; Meta lag bereits 2025 um 64 Prozent höher als im Vorjahr, trotz Netto-null-Versprechen bis 2030.

Nauti's Take

Big Tech verkauft KI gern als Effizienzmaschine, aber die Stromrechnung erzählt gerade die ehrlichere Geschichte. Wenn Google aus klaren 2030-Zielen plötzlich spekulative Klimamissionen macht, ist das kein semantisches Detail, sondern ein Rückzug.

Der Guardian-Text ist teils zugespitzt, doch die harten Zahlen reichen: KI wird nicht klimaneutral, nur weil sie in glänzenden Reports vorkommt.

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Der Artikel zeigt den Kernkonflikt der KI-Ökonomie: Die gleichen Unternehmen, die sich als Klimavorreiter inszeniert haben, bauen nun Infrastruktur, die ihre eigenen Ziele sprengt. Das ist kein kleiner Ausreißer, sondern ein Geschäftsmodellproblem: Wenn Börsenwert und KI-Ausbau wichtiger sind als CO2-Kurven, werden Netto-null-Versprechen schnell zu PR-Material.

Quellen