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AI-polierte Immobilienfotos: Housefishing macht Wohnungsanzeigen schöner als die Besichtigung

TL;DR

The Guardian berichtet über Housefishing: Immobilienfotos werden mit AI nachbearbeitet, etwa mit neuen Wandfarben, virtuellen Möbeln, grünerem Rasen, dramatischem Abendlicht oder entfernten Objekten. Aufmerksamkeit bekam ein Winkworth-Fall in Südlondon, nachdem ein Reddit-Nutzer die reale Immobilie kleiner und deutlich rauer beschrieb als das Inserat.

Nauti's Take

Für Immobilien-Workflows wird die Originaldatei zur Pflicht, sonst lässt sich ein Inserat kaum noch sauber prüfen. Kleine Teams sollten zuerst festlegen, welche AI-Edits erlaubt sind, wie sie gekennzeichnet werden und welche Änderungen automatisch eine manuelle Freigabe brauchen, besonders bei Größe, Schäden und Struktur.

Einordnunganzeigen

Immobilienfotos waren schon lange Verkaufstheater, aber AI verschiebt die Kosten und die Hemmschwelle. Was früher ein Profi mit klaren Grenzen bearbeitet hat, kann heute jeder Makler schnell übertreiben. Für Käufer wird das Problem praktisch: Besichtigung, Preisgefühl und Renovierungsbudget basieren auf Bildern, denen sie immer weniger trauen können.

Quellen