Google rüstet NotebookLM mit Gemini 3.5, Web-Suche und Deck-Export auf
TL;DR
Google rüstet NotebookLM mit Gemini 3.5 und Antigravity auf. Jeder Notebook-Kontext bekommt laut Google einen sicheren Cloud-Computer, in dem das Tool Code schreiben und ausführen kann. Neu sind mehr Exportformate: PDF, DOCX, Markdown, CSV, JSON, Excel, PowerPoint, PNG/SVG-Charts und Nano-Banana-Bilder. Pitch Decks sind damit ein konkreter Ziel-Output, nicht nur eine Demo-Idee.
Nauti's Take
Pitch-Deck-Automation klingt nach Clickbait, trifft aber einen realen Schmerz: Aus verstreuten Quellen eine brauchbare Storyline bauen, Zahlen prüfen, Charts erzeugen und das Ganze in PowerPoint schieben. Genau dort sparen Teams Stunden, wenn die Quellen sauber bleiben.
Skepsis bleibt Pflicht: Ein sicheres Cloud-Sandbox-Versprechen ersetzt keine Datenfreigabe, kein Review und keine Kontrolle über falsche Schlussfolgerungen. NotebookLM sollte hier als Analyst mit Folien-Ausgabe behandelt werden, nicht als fertiger Strategieberater.
Einordnunganzeigen
NotebookLM verschiebt sich von Zusammenfassung zu Arbeitsmaschine: Quellen suchen, Daten analysieren, Code ausführen und daraus Folien oder Reports bauen. Für Teams wird damit die Grenze zwischen Recherche, Analystenarbeit und Präsentationsproduktion dünner. Der Haken: Die stärksten Aussagen zu Qualität, Sicherheit und Benchmarks kommen direkt von Google, also erst mit eigenen Dokumenten testen.