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AI-Musik flutet Streaming-Dienste — aber wer will das überhaupt hören?

TL;DR

Generative AI-Musik füllt Spotify, Apple Music und Co. mit Millionen synthetischer Tracks — vom Lo-Fi-Loop bis zur kompletten AI-Band. Was 2018 mit experimentellen Alben wie Taryn Southerns „I AM AI“ oder Holly Herndons „Proto“ begann, ist heute ein industrielles Massenphänomen, getrieben von Tools wie Suno und Udio. Plattformen, Labels und Künstler streiten über Tantiemen, Authentizität und die Frage, ob Hörer den Unterschied überhaupt bemerken.

Nauti's Take

Spannend ist, dass generative Tools wie Suno und Udio Musikproduktion radikal demokratisieren — wer eine Idee hat, kann sie in Minuten klingen lassen. Das schafft echte Chancen für Indie-Acts, Sound-Designer und Werbung.

Die Grenze: Plattformen werden mit unkuratierten Massentracks geflutet, was Tantiemen verwässert und reale Künstler aus den Algorithmen drängt. Hörer profitieren vorerst von mehr Auswahl, Labels und Songwriter sehen ihren Umsatztopf schrumpfen.

Wer auf Streaming-Einnahmen setzt, braucht jetzt Kennzeichnungspflicht und faire Pool-Modelle.

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