AI-Labs kaufen Daten ehemaliger Start-ups für das Training ihrer Modelle
TL;DR
Ehemalige Start-ups verkaufen ihre digitalen Archive zunehmend an AI-Labs, die damit Trainingsdaten für neue Modelle beschaffen. Im beschriebenen Fall brachte der Code eines stillgelegten Krypto-Start-ups rund 25.000 US-Dollar ein; für weitere Daten ist laut MIT Technology Review noch eine Zahlung offen. Der Fall zeigt, dass selbst junge Firmen mit anonymisierten Nutzerdaten, Code und internen Archiven nach der Schließung einen verwertbaren Datenbestand hinterlassen können.
Nauti's Take
Für kleine Teams wird der Datenabfluss nach einer Schließung zur operativen Frage: Vor dem Verkauf sollten Herkunft, Einwilligungen, Löschfristen und mögliche Personenbezüge jedes Archivs geprüft werden. Wer AI-Training plant, sollte die Datensätze außerdem auf Rechte, Aktualität und dokumentierte Qualität testen, bevor ein vermeintliches Schnäppchen in die Pipeline kommt.