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Werbeindustrie liest mit: AI-Chatbots schicken Gesprächsdaten an Tracking-Firmen

TL;DR

Forscher von IMDEA Networks in Madrid haben neun AI-Chatbots untersucht, darunter ChatGPT, Claude, Gemini, Grok und Mistral. Sechs der neun Web-Versionen und drei von acht Android-Apps gaben laut netzpolitik. org Gesprächsinformationen an Tracking- oder Werbedienste weiter. Je nach Dienst flossen Chat-Titel, E-Mail-Adressen, Nutzer-IDs oder Chat-Links an Firmen wie Meta, TikTok und Google.

Nauti's Take

Die Studie liefert endlich harte Messdaten und ist eine Chance für Datenschutzbehörden, gegen Tracking in Chatbots konkret vorzugehen. Das Risiko ist erheblich: Chat-Titel und Links verraten oft sensible Themen, und selbst abgelehnte Cookies stoppen die meisten Tracker nicht.

Für dich heißt das, vertrauliche Inhalte nur in Business- oder API-Zugängen mit klaren Datenschutzverträgen zu verarbeiten und Teilen-Links sparsam zu nutzen.

Quellen