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Xiaomi baut eigenen AI-Mobilchip und greift Qualcomm an

TL;DR

Xiaomi bringt einen eigenen mobilen Prozessor für seine Top-Geräte auf den Markt. Damit setzt der chinesische Konzern Qualcomm und MediaTek unter Druck, die diese Schlüsselkomponente jahrelang geliefert haben. Der Schritt macht Xiaomi bei AI-Funktionen direkt auf dem Gerät unabhängiger von externen Chipherstellern. Für den Smartphone-Markt bedeutet das mehr Wettbewerb bei genau der Hardware, die On-Device-AI überhaupt möglich macht.

Nauti's Take

Eigene Chips sind für Xiaomi eine echte Chance: Wer Hardware und Software selbst kontrolliert, kann AI-Funktionen direkt auf dem Gerät schneller und günstiger ausrollen. Das Risiko liegt in der Fertigung, denn ein erster eigener Prozessor muss sich bei Effizienz und Modem-Qualität erst gegen Qualcomm beweisen.

Profitieren dürften vor allem Käufer durch mehr Preisdruck, vorsichtig sein sollten Entwickler, die auf einheitliche Chipsätze für ihre On-Device-Modelle setzen.

Quellen