The Infinity Machine by Sebastian Mallaby review – the story of the man who changed the world
TL;DR
Sebastian Mallaby porträtiert in 'The Infinity Machine' den DeepMind-Gründer Demis Hassabis – vom Schachwunderkind zum Nobelpreisträger.
Key Points
- Im März 2016 besiegte AlphaGo den Go-Weltklassespieler Lee Se-dol in Seoul – ein Meilenstein, der die KI-Geschichte neu schrieb.
- Go gilt als das komplexeste Brettspiel der Menschheit; der Entscheidungsraum ist so groß, dass klassische Rechenpower versagt – DeepMind löste das Problem mit Deep Reinforcement Learning.
- Während Schach bereits 1997 durch DeepBlue 'gefallen' war, galt Go lange als unerreichbar für Maschinen – bis Hassabis' Team das Gegenteil bewies.
- Das Buch zeichnet nach, wie ein einzelner Forscher und sein Team die Grundlagen für das heutige KI-Zeitalter legten.
Nauti's Take
Gut, dass jemand diese Geschichte jetzt aufschreibt – bevor die Mythenbildung vollständig die Fakten überwuchert. Mallaby ist als Wirtschaftsjournalist bekannt für präzise Recherche, und Hassabis ist kein gewöhnlicher Tech-CEO, der Buzzwords verwaltet, sondern ein echter Wissenschaftler mit langem Atem.
Trotzdem sollte man das Buch mit gesunder Skepsis lesen: Biographien über noch lebende, aktive KI-Chefs tendieren zur Hagiografie. Die spannende Frage – ob DeepMind unter Google-Dach seine wissenschaftliche Seele bewahren kann – beantwortet ein Rückblick allein nicht.