The Galaxy S26’s photo app can sloppify your memories
TL;DR
Samsungs Galaxy S26 bringt ein überarbeitetes Photo Assist, das KI-gestützte Bildbearbeitung per natürlicher Sprache ermöglicht.
Key Points
- Nutzer können Bilder grundlegend verändern – Himmel austauschen, Personen entfernen oder Szenen hinzufügen, die nie existiert haben.
- Google hat diesen Weg mit dem Pixel 9 geebnet, Samsung geht ihn nun aggressiver weiter.
- Schutzmaßnahmen existieren, lassen sich aber oft durch kreatives Prompting umgehen – Hubschrauberabstürze oder rauchende Bomben auf Straßenecken waren so erzeugbar.
- Das Ergebnis: persönliche Erinnerungsfotos können zu potenziell irreführendem Slop werden.
Nauti's Take
Samsung hat Google beobachtet, die Kritik kassiert – und zieht trotzdem nach. Das ist kein Versehen, das ist Strategie: Wer das Feature weglässt, verliert Marktanteile, egal wie viel Schaden es anrichtet.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob Nutzer Erinnerungen fälschen wollen, sondern ob die Industrie Verantwortung übernimmt oder das Problem einfach 'democratizes'. Spoiler: Sie democratizes es.
Solange Plattformen keine durchgängige Kennzeichnung von KI-veränderten Bildern erzwingen, wird der Schaden durch Features wie dieses systemisch – und das ist keine Übertreibung.