Suno is a music copyright nightmare
TL;DR
Suno behauptet, sein System erkenne und blockiere urheberrechtlich geschütztes Material – doch die Filter sind erschreckend leicht zu umgehen.
Key Points
- Mit minimalem Aufwand und kostenloser Software lassen sich KI-Imitationen von Songs wie Beyoncés 'Freedom', Black Sabbaths 'Paranoid' oder Aquas 'Barbie Girl' erzeugen, die dem Original gefährlich nahekommen.
- Das Problem ist nicht, dass das System gelegentlich versagt – sondern dass es systematisch versagt, sobald man gezielt vorgeht.
- Suno erlaubt zwar das Hochladen eigener Tracks zum Remixen, soll aber fremde Songs erkennen und blockieren – was offensichtlich nicht zuverlässig funktioniert.
Nauti's Take
Das Geschäftsmodell von Suno – und vielen ähnlichen Plattformen – funktioniert nur, solange niemand genau hinschaut. Die Copyright-Filter sind kein echtes Schutzversprechen, sie sind Marketing.
Wer ernsthaft glaubt, dass ein paar Filter das kollektive Musikerbe der Menschheit schützen, während das Modell selbst auf Basis eben dieses Erbes trainiert wurde, denkt zirkulär. Die laufenden Klagen großer Labels gegen Suno sind kein Randphänomen – sie sind die logische Konsequenz.
Solange die Rechtslage ungeklärt ist, bleibt jede 'Wir erlauben kein Urheberrecht'-Policy eine leere Geste.