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Sony und UMG verklagen Suno erneut

TL;DR

Sony Music und die Universal Music Group ziehen erneut gegen Suno vor Gericht. Die Labels werfen dem neuen Modell v6 vor, weiterhin ihre Urheberrechte zu verletzen, weil es mit Nutzer-Outputs früherer Suno-Modelle trainiert wurde. Diese älteren Modelle sollen ihrerseits mit unlizenzierter Musik von YouTube und anderen Quellen trainiert worden sein. In der Klage ist von „Model Laundering“ die Rede.

Nauti's Take

Die Klage könnte eine Frage für die ganze Branche klären: Darf ein Modell auf synthetischen Daten eines Vorgängers aufbauen? Für lizenzierte Anbieter wäre ein Urteil gegen Suno ein Vorteil, weil saubere Trainingsdaten dann zum Verkaufsargument werden.

Das Risiko liegt bei allen, die Suno-Songs kommerziell nutzen: Solange der Streit offen ist, bleibt die Rechtslage für Creator und Agenturen wackelig.

Quellen