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Historiker Bregman: Wir sollten ChatGPT wegen Pentagon-Deal boykottieren

TL;DR

Historiker Rutger Bregman ruft dazu auf, ChatGPT-Accounts zu kündigen – als Reaktion auf den Deal zwischen OpenAI und dem US-Verteidigungsministerium.

Key Points

  • Bregman argumentiert, dass sich ChatGPT in die 'autoritäre Infrastruktur der Trump-Administration' eingebettet habe.
  • Im Guardian-Podcast spricht er mit Helen Pidd darüber, warum Verbraucher seiner Meinung nach Verantwortung tragen.
  • Viele Nutzer seien sich laut Bregman nicht bewusst, welche politischen Verbindungen ihr KI-Chatbot mittlerweile hat.

Nauti's Take

Rutger Bregman ist kein Tech-Nerd, sondern Historiker – und genau das macht seinen Blick interessant. Er sieht Muster, die Silicon-Valley-Enthusiasten gerne übersehen.

Ob ein Massenboykott realistisch ist, steht auf einem anderen Blatt: ChatGPT hat über 400 Millionen Wochennutzer. Aber die Debatte selbst ist längst überfällig.

Wer KI täglich nutzt, sollte wissen, wessen Interessen diese KI gerade bedient – und ob das noch mit den eigenen übereinstimmt.

Quellen