Oracle und OpenAI kippen Texas-Ausbau und lassen Stargate-Infrastruktur schrumpfen
TL;DR
Oracle und OpenAI haben laut Bloomberg ihre Pläne zur Erweiterung eines gemeinsamen KI-Rechenzentrums in Texas gestoppt.
Key Points
- Die verworfenen Pläne hatten ein Volumen von mehreren Milliarden Dollar – Geld, das nun nicht in Texas fließt.
- Beide Unternehmen hatten die Kapazität ausbauen wollen, um den steigenden Bedarf an KI-Rechenleistung zu decken.
- Die Absage trifft Texas wirtschaftlich: erwartete Jobs und Steuereinnahmen bleiben vorerst aus.
- Hintergrund: Firmen prüfen ihre Rechenzentrum-Strategien angesichts steigender Kosten und wachsender Skepsis gegenüber KI-Infrastruktur-Investitionen.
Nauti's Take
Erst groß ankündigen, dann leise den Stecker ziehen – das ist kein gutes Look für zwei Unternehmen, die gleichzeitig Regierungen und Investoren zu Billionen-Dollar-KI-Infrastrukturprogrammen drängen. Die Texas-Absage ist kein Einzelfall: Weltweit werden Rechenzentrum-Projekte verschoben oder gekippt, weil Strom, Kühlung und Grundstücke teurer werden als kalkuliert.
Wer jetzt noch glaubt, die KI-Infrastruktur-Welle rollt ungebremst, sollte sich die Zahlen genauer ansehen.