OpenAI wirft Ex-Mitarbeiter vor, Produktpläne vor dem Wechsel zu Apple weitergegeben zu haben
TL;DR
OpenAI wirft einem ehemaligen Mitarbeiter vor, vor seinem Wechsel zu Apple mehr als 100 Dateien mit internen Produktplänen an ein privates Konto gesendet zu haben. Laut einer Gerichtsakte soll er die Informationen anschließend Apple-Führungskräften präsentiert haben, darunter dem für das Asiengeschäft zuständigen Vice President. Die Unterlagen sollen Bilder mindestens eines unveröffentlichten Geräts sowie Lieferanten-, Engineering- und Projektdaten enthalten.
Nauti's Take
Für AI-Teams ist der Fall ein Anlass, Datenabflüsse beim Offboarding konkret zu testen: private Konten, Datei-Weiterleitungen, lokale Downloads und Präsentationen an externe Kontakte gehören in denselben Prüfpfad. Die Behauptungen stammen aus einer Gerichtsakte und sind nicht abschließend belegt, deshalb sollten Unternehmen vor allem ihre eigenen Zugriffsprotokolle, Exportregeln und Sperrprozesse überprüfen.