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OpenAI erwog Meldung an kanadische Polizei – Monate vor dem Schulangriff

TL;DR

OpenAI hat offenbart, dass das Unternehmen im Juni letzten Jahres den Account von Jesse Van Rootselaar durch interne Missbrauchserkennung identifizierte – wegen Hinweisen auf die Förderung gewalttätiger Aktivitäten.

Key Points

  • Monate später beging Van Rootselaar eines der schlimmsten Schulattentate in der kanadischen Geschichte.
  • ChatGPT-Entwickler OpenAI wägte damals ab, ob die kanadischen Behörden informiert werden sollten – kam dem aber offenbar nicht nach.
  • Der Fall wirft grundlegende Fragen über die Verantwortung von KI-Unternehmen beim Umgang mit sicherheitsrelevanten Signalen aus Nutzerdaten auf.

Nauti's Take

OpenAI hatte die Signale – und handelte nicht. Wenn KI-Systeme verdächtige Aktivitäten erkennen, brauchen Unternehmen klare Protokolle, wann Behörden eingeschaltet werden müssen.

Dass dieser Prozess offenbar versagt hat, muss die gesamte Branche zum Nachdenken bringen – nicht erst nach der nächsten Tragödie.

Quellen