Burger King überwacht Höflichkeit per KI: BK Assistant hört mit, ob Mitarbeiter 'bitte' sagen
TL;DR
Burger King stattet Hunderte US-Filialen mit einem KI-Assistenten namens BK Assistant aus, der direkt an Mitarbeiter-Headsets gekoppelt ist und von OpenAI betrieben wird.
Key Points
- Das System soll erkennen, ob Angestellte Worte wie 'bitte' und 'danke' verwenden – offiziell um 'übergreifende Service-Muster zu verstehen'.
- Der Rollout löste sofort Widerstand bei Arbeitnehmerverbänden aus.
- Es ist ein frühes, konkretes Beispiel dafür, wie Echtzeit-Sprachanalyse in reguläre Arbeitsprozesse eingebettet wird – mit allen arbeitsrechtlichen und ethischen Fragen, die das aufwirft.
Nauti's Take
Sprachanalyse als Disziplinierungswerkzeug: Das ist kein KI für besseren Service, das ist KI für günstigere Verhaltenskontrolle. Wer OpenAI-Modelle einsetzt, um Höflichkeit zu messen, automatisiert kein besseres Kundenerlebnis – er automatisiert Misstrauen.
Das wird Schule machen, und zwar schnell.