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Nine-CEO setzt auf neue AI-Gesetze: Wachstum im Publishing trotz Sparkurs

TL;DR

Australiens Parlament hat die Media-Bargaining-Gesetze überarbeitet. Tech-Plattformen, die keine Deals mit australischen Medien über die Nutzung ihres Journalismus abschließen, sollen künftig zahlen. Nine-Entertainment-Chef Matt Stanton sieht darin eine Welt des Wachstums im Publishing und verweist auf eine gute Pipeline an AI-Deals. Gleichzeitig streicht der Konzern 160 Millionen Dollar an Kosten, auch in den eigenen Redaktionen.

Nauti's Take

Die Chance ist real: Wenn Plattformen für Journalismus zahlen müssen, bekommen Trainingsdaten erstmals ein Preisschild, und Verlage eine neue Einnahmequelle. Der Haken ist, dass Nine parallel 160 Millionen Dollar streicht, vor allem in den Redaktionen, der Deal also womöglich den Abbau finanziert statt den Aufbau.

Wer Content-Rechte hält, sollte jetzt Lizenzmodelle durchrechnen; wer als Journalist arbeitet, sollte die Zahlen genau lesen.

Quellen