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NGO wirft Meta über 300 Anzeigen mit AI-Missbrauchsbildern von Kindern vor

TL;DR

Das Tech Transparency Project berichtet, dass Meta in diesem Jahr mehr als 300 Anzeigen auf Instagram und Facebook ausgespielt hat, die mutmaßlich Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs enthielten. Ein Teil des Materials soll mit AI-Tools erzeugt worden sein. Die Zahlen stammen aus einer Auswertung der Non-Profit-Organisation, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Meta steht damit erneut unter Druck, wie zuverlässig die eigene Anzeigenprüfung greift.

Nauti's Take

Dass eine unabhängige Organisation solche Anzeigen systematisch dokumentiert, ist ein Fortschritt, weil die Qualität der Werbeprüfung dadurch überhaupt messbar wird. Die Größenordnung bleibt das eigentliche Risiko: Bei automatisierter Freigabe von Millionen Anzeigen reichen kleine Fehlerquoten für hunderte durchgerutschte Fälle.

Wer selbst auf Meta-Plattformen wirbt, sollte Markensicherheit und Umfeld aktiv prüfen und sich nicht allein auf die Plattformfilter verlassen.

Quellen