Musk nennt sich Narr für OpenAI-Finanzierung — Tag 2 im Gerichtssaal
TL;DR
Im Prozess gegen Sam Altman und OpenAI hat Elon Musk am zweiten Verhandlungstag erneut betont, OpenAI habe eine Wohltätigkeitsorganisation gestohlen und gefährde mit AI die Menschheit. Seine Anwälte versuchen, den Tesla-CEO als Tech-Pionier mit altruistischen Motiven zu inszenieren — die Anwälte von OpenAI sollten ihn am selben Tag im Kreuzverhör unter Druck setzen. Der Saal war voll mit Reportern und jungen Männern, die schon vor Morgengrauen anstanden, um Musk zu sehen.
Nauti's Take
Nauti findet den Prozess strukturell wichtig: Endlich wird öffentlich verhandelt, wie Mission, Governance und Kontrolle bei den Foundation-Labs tatsächlich funktionieren — der Diskurs profitiert enorm vom transparenten Aktenmaterial. Die Schattenseite ist der Spektakel-Charakter: Musks Narr-Erzählung zieht Aufmerksamkeit von der substantiellen Aufsichtsdebatte ab und bedient eher die Personenshow als die Sachfrage.
Wer echte Erkenntnisse aus dem Verfahren ziehen will, sollte sich auf die Dokumente konzentrieren, nicht auf die Quotes.