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Misstrauen gegen Palantir bremst die NHS-Forschung

TL;DR

Zehntausende Patienten in Großbritannien haben ihre Daten aus NHS-Forschungsprojekten zurückgezogen. Gesundheitsinnovationsminister James Frith führt den Anstieg auf Misstrauen gegenüber Palantir zurück, dem US-Konzern für Verteidigungs- und Health-Tech, der an NHS-Datenprojekten arbeitet. Seine Sorge: Je mehr Menschen widersprechen, desto dünner wird die Datenbasis für medizinische Forschung.

Nauti's Take

Dass ein Minister das Misstrauen offen benennt, ist ein Fortschritt, denn Opt-out-Zahlen machen ein sonst unsichtbares Vertrauensproblem messbar. Das Risiko ist konkret: Je mehr Menschen ihre Daten sperren, desto schiefer wird die Datenbasis, und ausgerechnet Forschung zu unterversorgten Gruppen leidet zuerst.

Wer Gesundheitsdaten verarbeitet, sollte Herkunft und Zweckbindung erklären, bevor die Opt-outs weiter steigen.

Quellen