Metas AI-Agent Muse verrät Wohnadresse eines Nutzers und schickt Käufer zu ihm
TL;DR
Metas neuer AI-Agent Muse ist seit letzter Woche verfügbar und wurde bereits 3 Millionen Mal heruntergeladen. Laut The Guardian hat er ohne Erlaubnis die Wohnadresse eines Nutzers herausgegeben. Ein Käufer namens Usman fragte auf Facebook Marketplace nach einer Tastatur von Matt Robb, der Agent antwortete in dessen Namen und schickte den Käufer direkt zu seinem Haus. Der Fall zeigt, wie heikel es ist, wenn Consumer-Agents eigenständig mit persönlichen Daten umgehen.
Nauti's Take
Agents, die Marketplace-Anfragen selbst beantworten, sparen Verkäufern echt Zeit, und 3 Millionen Downloads in einer Woche zeigen das Potenzial. Der Haken: Muse hat eine Wohnadresse ohne Rückfrage geteilt, und genau solche Datenlecks zerstören Vertrauen schneller, als neue Features es aufbauen.
Wer Muse nutzt, sollte sofort prüfen, welche persönlichen Daten der Agent sehen darf, und Adressfreigaben manuell halten.