Meta startet unheimlichen AI-Agenten Muse, Facebook kämpft mit Missbrauchsvideos
TL;DR
Meta hat mit Muse einen AI-Assistenten gestartet, der dir Alltagsaufgaben wie Ticketbuchungen, Terminvereinbarungen und Formulare abnehmen soll. Laut Meta läuft Muse auf einer eigenen virtuellen Maschine, Logins liegen an einem Ort, auf den der Agent keinen Zugriff hat. Im Test von The Verge sammelte Muse trotzdem auffällig viele persönliche Daten, etwa Lieferadressen aus Amazon-Bestellungen.
Nauti's Take
Ein Agent, der Tickets bucht, Termine vereinbart und Formulare ausfüllt, spart im Alltag echte Zeit, und die isolierte VM für Logins ist ein sinnvoller Fortschritt beim Schutz von Zugangsdaten. Das Risiko steckt im Datenhunger: Wenn Muse ungefragt Lieferadressen aus Amazon-Bestellungen zieht, bezahlst du den Komfort mit einem sehr detaillierten Profil, und das bei einem Konzern, der beim Schutz seiner Plattformen gerade schlecht dasteht.
Wer Muse testen will, startet besser mit einem Nebenkonto und ohne hinterlegte Kreditkarte.