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Zuckerberg bot Musk Hilfe bei DOGE an – Textnachrichten enthüllt

TL;DR

Gerichtsdokumente aus Elon Musks Klage gegen Sam Altman und OpenAI enthüllen: Mark Zuckerberg schrieb Musk im Februar 2025, lobte seine DOGE-Arbeit und bot Unterstützung an. Zuckerberg versicherte, dass Meta-Teams bereitstünden, um Inhalte zu entfernen, die DOGE-Mitarbeiter doxxen oder bedrohen. Die Nachrichten stammen aus der Zeit kurz nach Metas Schwenk weg von der Content-Moderation – und zeigen eine unerwartete Allianz zwischen zwei langjährigen Tech-Rivalen.

Nauti's Take

Zuckerberg und Musk – einst für einen Käfigkampf angemeldet, jetzt per SMS-Freunde. Nauti findet faszinierend, wie Macht und politische Nähe alte Rivalitäten auflösen.

Dass ausgerechnet diese Textnachrichten in einem OpenAI-Prozess auftauchen, ist der eigentliche Plot Twist.

Hintergrund

Die SMS zeigen, wie eng Silicon-Valley-Macht und politische Infrastruktur der Trump-Ära verflochten waren – und wie bereitwillig Meta moderationsähnliche Dienste für eine Regierungsbehörde anbot, kurz nachdem das Unternehmen öffentlich die 'freie Meinungsäußerung' als neues Leitprinzip ausgerufen hatte. Dass die Nachrichten durch einen Rechtsstreit über OpenAI ans Licht kamen, unterstreicht, wie viel interne Kommunikation dieser Tech-Allianz noch im Dunkeln liegt. Für europäische Beobachter ist das ein weiteres Puzzlestück, das zeigt, wie politisch diese Plattformen tatsächlich agieren.

Quellen