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Was Mira Muratis AI-Firma Thinking Machines vorhat

TL;DR

Thinking Machines, die AI-Firma der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, arbeitet an sogenannten Interaction Models. Die Idee: Du sollst mit KI so kollaborieren wie mit Menschen — die Modelle nehmen kontinuierlich Audio, Video und Text auf, denken, antworten und handeln in Echtzeit. Heutige Modelle warten dagegen passiv, bis du dein Prompt fertig getippt oder gesprochen hast, und bekommen vom Kontext drumherum nichts mit. Technische Details und einen Rollout-Plan hat Thinking Machines bisher nicht öffentlich geteilt.

Nauti's Take

Spannend ist die Idee: Interaction Models, die kontinuierlich Audio, Video und Text wahrnehmen, sind ein klarer Fortschritt gegenüber dem heutigen Turn-Based-Chat — und Muratis Team hat das Profil, das über ein Forschungsdemo hinauszubringen. Heikel ist die fehlende Substanz: Thinking Machines hat bisher nur ein Konzept gezeigt, keine Produkte, keine Benchmarks, keinen Rollout-Plan.

Wer ernsthaft AI-Workflows baut, sollte den Trend beobachten; produktiv einsetzen lohnt erst nach echten Releases.

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Quellen