Macmillan feiert seinen AI-Assistenten NOA, dann wird das Projekt eingestellt
TL;DR
Bei Macmillan wurde der interne AI-Assistent NOA, kurz für „No Ordinary Assistant“, zunächst mit einer eigenen Feier als großer Schritt für den Verlag präsentiert. Mitarbeitende berichten WIRED nun, dass das Tool im Arbeitsalltag wenig hilfreich gewesen sei und später eingestellt wurde. Parallel sagen Bestsellerautorinnen und -autoren, der Umgang großer Verlage mit AI beschädige ihre Beziehungen zu den Häusern.
Nauti's Take
Da hier nur ein WIRED-Bericht und keine öffentliche Auswertung von Macmillan vorliegen, bleibt offen, ob NOA technisch schwach, schlecht eingeführt oder am Bedarf vorbeigebaut war. Kleine Teams sollten vor einem ähnlichen Rollout drei reale Arbeitsabläufe messen und nach vier Wochen prüfen, ob Zeit gespart, Fehler reduziert und Inhalte zuverlässig gefunden werden.