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KI-Machtzentrum im Weißen Haus sortiert sich neu

TL;DR

In der Trump-Regierung verschiebt sich die AI-Macht: David Sacks zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück, Sriram Krishnan soll Ende Juni gehen. Statt eines klaren Tech-Duos prägt nun eine breitere, teils konkurrierende Gruppe im Weißen Haus und in Ministerien die Linie. Commerce Secretary Howard Lutnick ist nach dem Anthropic-Streit wieder zentral. Sein Ministerium verhängte Exportkontrollen gegen Anthropic und treibt parallel Gespräche im G7-Umfeld über Zugang zu fortgeschrittenen AI-Modellen.

Nauti's Take

Das wirkt weniger wie ein sauber gebautes AI-Regime und mehr wie Machtpolitik unter Zeitdruck. Lutnick, Bessent, Wiles, Baasch und Cairncross stehen für unterschiedliche Zugänge: Handel, Finanzrisiko, politische Kontrolle, Capitol-Hill-Taktik und Cyber-Sicherheit.

Genau daraus kann robuste Politik entstehen, aber nur, wenn jemand die Linien zusammenführt. Sonst wird AI-Regulierung zur Reaktion auf den letzten Streit mit einem Lab.

Einordnunganzeigen

Das ist mehr als Personalgerangel: Wer AI-Politik in Washington faktisch steuert, beeinflusst Exportkontrollen, Modellzugang, Sicherheitsregeln und den Umgang mit Tech-Konzernen weltweit. Wenn Zuständigkeiten wandern und technische Expertise abnimmt, steigt das Risiko für harte, aber inkonsistente Eingriffe.

Quellen