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John Deere bringt einen AI-Chatbot für Landwirte

TL;DR

John Deere testet einen AI-Assistenten namens JD, der Landwirten zu mehr Ertrag verhelfen soll. Er greift auf ihre eigenen Feld-, Maschinen- und Betriebsdaten zu und beantwortet Fragen zu Maschineneinstellungen, Spritverbrauch oder Erntezeitpunkt. Welche AI-Technologie dahintersteckt, verrät die Pressemitteilung nicht. Nach jahrelangem Streit mit Landwirten und der FTC ums Recht auf Reparatur betont John Deere beim Start des Early Access Program sein 10-Punkte-Datenversprechen: Die Daten werden nicht verkauft.

Nauti's Take

Der Ansatz hat Potenzial, weil der Assistent auf den eigenen Betriebsdaten aufsetzt statt auf allgemeinen Ratschlägen, und genau da liegt für kleinere Höfe der Mehrwert. Der Haken ist das Datenversprechen selbst: Ein freiwilliges 10-Punkte-Papier von einem Konzern, der jahrelang gegen das Recht auf Reparatur gekämpft hat, ersetzt keinen Vertrag.

Wer ohnehin Deere-Maschinen fährt, sollte den Early Access mitnehmen und die Datenrechte genau lesen.

Quellen