Jobverluste und Ungleichheit: Warum akzeptieren wir die AI-Agenda der Oligarchen?
TL;DR
Robert Reich rechnet mit der Annahme ab, dass AI zwangsläufig Jobs schafft. Laut den am Freitag veröffentlichten Zahlen des Bureau of Labor Statistics hat die US-Wirtschaft im Juli 23.000 Stellen verloren. Die Werte für Mai und Juni wurden zusätzlich nach unten korrigiert, zusammen 103.000 Jobs weniger als zuvor gemeldet. Auch das Lohnwachstum bremst: Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen gegenüber Juni um nur 0,1 Prozent.
Nauti's Take
Reich legt den Finger auf eine berechtigte Frage: Produktivitätsgewinne landen nicht automatisch bei den Beschäftigten, und das ist eine politische Entscheidung, kein Naturgesetz. Die Grenze der Argumentation liegt in den Zahlen selbst, denn ein einzelner Monat mit 23.000 verlorenen Stellen belegt noch keine AI-Kausalität.
Spannend wird es für alle, die jetzt Qualifikation aufbauen, statt auf eine politische Rettung zu warten.