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IWF meldet starken Anstieg von AI-generiertem Kindesmissbrauchsmaterial

TL;DR

Die Internet Watch Foundation (IWF) hat im ersten Halbjahr 2026 mehr fotorealistische, mit AI erzeugte Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch gefunden als im gesamten Vorjahr. Die britische Organisation, die solches Material weltweit aufspürt, stufte 6.310 AI-Bilder als strafrechtlich relevant ein. Das sind schon jetzt 40 Prozent mehr als die gut 4.500 Fälle aus 2025. Laut IWF verbreitet sich das illegale Material online immer schneller.

Nauti's Take

Dass die IWF die Fälle so genau erfasst, ist ein Vorteil: Belastbare Zahlen geben Politik und Plattformen die Chance, gezielt gegen AI-generiertes Missbrauchsmaterial vorzugehen. Das Risiko wächst aber schneller als die Abwehr, denn fotorealistische Bildgeneratoren senken die Hürde für Täter drastisch.

Anbieter von Bildmodellen und Plattformen stehen in der Pflicht, Schutzfilter, Erkennung und Meldewege jetzt auszubauen.

Quellen