Geflüchtete trainieren AI-Systeme in Kenia für unklare und sinkende Bezahlung
TL;DR
Geflüchtete Gig-Arbeiter in Kenias Kakuma-Camp übernehmen Rechercheaufgaben für Tech-Unternehmen, obwohl sie oft weder Auftraggeber noch Vergütung kennen. Eine Arbeiterin nutzte ChatGPT, um englische Kirchenlieder in einer ihr unbekannten ostasiatischen Sprache zu recherchieren und Informationen zu Übersetzung, Autor und Konfession zusammenzutragen. Die Arbeit lief über AOP Connect, eine Crowdsourcing-Plattform des britischen AI-Softwareunternehmens RWS.
Nauti's Take
Wer AI-Workflows einkauft, sollte die menschliche Vorarbeit bis zur einzelnen Aufgabe zurückverfolgen: Wer prüft die Ergebnisse, wie wird bezahlt und was passiert bei sinkender Nachfrage? Für kleine Teams ist die erste Prüfung die Daten- und Qualitätskette, inklusive Herkunft der Arbeitsleistung und realer Ausfallrisiken, bevor ein günstiger Anbieter produktiv eingesetzt wird.