Florida will ChatGPT gerichtlich als 'öffentliche Belästigung' einstufen lassen
TL;DR
Floridas Klage gegen OpenAI und Sam Altman liegt seit sieben Wochen bei US-Bezirksrichterin Aileen Cannon in Fort Pierce. Der Bundesstaat will ChatGPT offiziell als 'public nuisance' einstufen lassen, also als öffentliche Belästigung. OpenAI wehrt sich dagegen, dass der Fall vor eine Jury auf Bundesstaatsebene kommt, und will ihn im Bundesgericht halten. Wie das ausgeht, ist relevant: Es könnte zur Vorlage für weitere Klagen gegen AI-Anbieter werden.
Nauti's Take
Der Vorstoß aus Florida hat einen echten Vorteil: Ein Urteil würde erstmals klären, welche Verantwortung Anbieter für Chatbot-Ausgaben tragen, und das schafft Planungssicherheit für alle, die AI produktiv einsetzen. Der Haken liegt in der Konstruktion als öffentliche Belästigung, einem Rechtsbegriff aus dem Umweltrecht, der bei Software schnell zu weit greift.
Wer AI-Produkte in den USA anbietet, beobachtet den Ausgang besser genau, statt auf eine politische Klärung zu warten.