Europäische Buchhandlungen melden verdächtige Großbestellungen für kaum gefragte Titel
TL;DR
Unabhängige Buchhandlungen in Europa berichten von Online-Bestellungen über Tausende Exemplare obskurer Bücher, die seit Jahren kaum nachgefragt wurden. Die Händler vermuten, dass AI-Unternehmen damit große Textmengen für das Training ihrer Sprachmodelle beschaffen wollen und dabei eine spätere Zerstörung der Bücher in Kauf nehmen könnten. Der Verdacht stammt bislang aus einer einzelnen Quelle und ist nicht unabhängig bestätigt.
Nauti's Take
Die Meldung ist vorerst ein Prüfhinweis, keine belastbare Bestätigung einer neuen Beschaffungsstrategie. Wer eigene AI-Workflows mit Buch- oder Verlagsinhalten baut, sollte zuerst Lizenzkette, Nutzungsrechte und Datenherkunft dokumentieren und bei ungewöhnlichen Großbestellungen die Abnehmer sowie den vorgesehenen Verwendungszweck verifizieren.