Europäische Aktivisten planen Proteste gegen AI-Rechenzentren in 15 Ländern
TL;DR
Mehr als 100 Kampagnengruppen wollen sich am Freitag und Samstag in 15 europäischen Ländern gegen große Rechenzentrumsprojekte versammeln. Unter dem Motto „Stop Dirty Data Centres“ fordern sie ein Moratorium für neue Vorhaben, die sie mit hohen Umwelt- und Sozialkosten verbinden. Die Proteste richten sich damit gegen den wachsenden Strom-, Wasser- und Flächenbedarf der AI-Infrastruktur.
Nauti's Take
Für kleine AI-Teams ist das zuerst eine Prüfaufgabe bei den Anbietern: Wo stehen die genutzten Rechenzentren, wie werden sie mit Energie und Wasser versorgt, und welche Angaben sind tatsächlich belegt? Die Proteste zeigen, dass Infrastrukturfragen vom Hintergrundrisiko zum Beschaffungskriterium werden.
Beobachten sollten wir, ob aus den Forderungen konkrete Genehmigungsauflagen oder Verzögerungen für neue Kapazitäten entstehen.