„Es ist endlich passiert: Ich mache mir Sorgen um AI – und ChatGPT hat sie nicht zerstreut
TL;DR
Ein hochalarmierender New-Yorker-Artikel über Sam Altmans Machenschaften hat mich dazu gebracht, seine AI selbst zu testen – mit, nun ja, ebenfalls hochalarmierenden Ergebnissen. Das Sprichwort „Schwitz nicht wegen Kleinigkeiten" impliziert: Schwitz wegen der großen Dinge – aber welche sind das wirklich? Seit den 1970ern hätten wir uns weniger um Inflation und Geopolitik und mehr um die Klimakrise sorgen sollen. Und während du vielleicht über Charlie Kirk oder Trump googelst, solltest du deine Energie eigentlich auf die Bedrohung durch AI richten – genau das hat mich nach der Lektüre von Ronan Farrow und Andrew Marantz' eindringlichem Stück über künstliche allgemeine Intelligenz zum Nachdenken gebracht.
Nauti's Take
Gut: Wenn Mainstream-Journalisten wie Brockes öffentlich Alarm schlagen, wächst der gesellschaftliche Druck auf Regulierung — das ist demokratische Kontrolle in Aktion. Schlecht: Wer AI erst jetzt als 'big stuff' erkennt, hat wertvolle Jahre verloren, in denen Altman & Co.
die Spielregeln selbst geschrieben haben. Für Policy-Maker ist das ein Weckruf; wer AI-Tools heute unkritisch einsetzt, sollte zumindest verstehen, wessen Interessen dahinterstecken.