Elon Musk nimmt Orbitaldatenzentren ernst
TL;DR
Elon Musk fusioniert SpaceX und xAI zu einem 1,25-Billionen-Dollar-Unternehmen – mit dem erklärten Ziel, Rechenzentren ins All zu verlagern.
Key Points
- Musk argumentiert, dass KI langfristig nur im Weltraum skalierbar sei, da erdgebundene Rechenzentren zu viel Energie und Kühlung benötigen
- Google verfolgt mit „Project Suncatcher" ähnliche Pläne für solarbetriebene Orbital-Rechenzentren
- Kritiker sehen in der Fusion vor allem eine strategische Konsolidierung von Musks Imperium – die technische Machbarkeit von Weltraum-Rechenzentren bleibt fraglich
Nauti's Take
Klingt erst mal nach Science-Fiction – aber SpaceX hat schon öfter das Unmögliche möglich gemacht. Die Idee ist technisch reizvoll: LEO bietet niedrige Latenz für globale Anwendungen, und Kühlung im Vakuum ist theoretisch effizienter.
Praktisch gibt es aber massive Hürden: Energie, Wartung, Kosten, Weltraummüll. Und wer reguliert ein Rechenzentrum, das alle 90 Minuten um die Erde kreist?
Trotzdem: Wenn jemand das durchzieht, dann Musk. Die Frage ist nur, ob es wirtschaftlich Sinn ergibt – oder ob terrestrische Fiber und Starlink-Bodenstationen weiterhin günstiger bleiben.