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DLSS 5: Hat Nvidias KI-Grafiktechnologie eine Grenze überschritten?

TL;DR

Nvidia hat DLSS 5 vorgestellt – ein KI-Modell, das Beleuchtung und Materialien in Spielen in Echtzeit verändert, ohne dass der ursprüngliche Renderpass das steuert.

Key Points

  • Die Community-Reaktion war vernichtend: Memes, Vergleiche mit Videofilter-Apps und der Vorwurf, Charaktere in Resident Evil Requiem seien 'yassified' worden.
  • Jensen Huang konterte die Kritik mit den Worten 'They're completely wrong' – was die Stimmung kaum verbesserte.
  • Kritiker vergleichen DLSS 5 mit Motion Smoothing bei TVs: technisch beeindruckend, aber visuell verfälschend.
  • Digital Foundry hatte bereits kurz nach der Ankündigung ein ausführliches Video – das Interesse ist riesig, die Skepsis ebenso.

Nauti's Take

Nvidia hat ein Kommunikationsproblem, das größer ist als das technische Problem. DLSS 5 mag rechnerisch beeindruckend sein – aber wer Jensen Huangs 'They're completely wrong' als Antwort auf berechtigte Ästhetik-Kritik akzeptiert, hat den Raum verlassen.

Wenn KI Spielgrafik so stark verändert, dass Fans von 'Yassification' sprechen, ist das kein Nischeneinwand, sondern ein Marktsignal. Photorealismus als Ziel ist legitim; ihn durch ein KI-Modell zu erzwingen, das über den Künstler hinweggeht, ist eine andere Sache.

Die Parallele zu Motion Smoothing trifft es gut: Beide Technologien lösen ein Problem, das die meisten Nutzer nicht hatten.

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Quellen